Das Traumpaar tanzte seinen Tango mit schlafwandlerischer Sicherheit in der ausverkauftem Arena Sud de France und setzte mit 229,82 Punkten eine Rekordmarke. «Das war einer der schönsten Wettbewerbe unserer Karriere», sagte Cizeron.

Silber und Bronze gingen an die US-Duos Madison Hubbell/Zachary Donhue und Madison Chock/Evan Bates. Ein deutsches Tanzpaar war nicht am Start.

Zuvor gewann der Japaner Shoma Uno erstmals WM-Gold. Der Olympia-Dritte von Peking zeigte vier saubere Vierfachsprünge und setzte sich mit 312,48 Punkten vor seinem Landsmann Yuma Kagiyama (297,60) durch. WM-Debütant Nikita Starostin (Dortmund) landete nach ein paar unsauberen Sprüngen auf Platz 22, kam aber ohne Sturz durch.

«Ich bin nicht glücklich, ich habe zu viele Fehler gemacht. Wenigstens konnte ich die zwei dreifachen Axel stehen, aber auch die waren nicht sauber. Ich war unkonzentriert», sagte der selbstkritische Starostin. «Ich habe gelernt, dass ich nichts zu verlieren habe und dass ich alles geben muss.»