Val d'Isère Starker Wind: Slalom der Herren in Val d'Isère abgesagt

Der Slalom von Val d'Isère ist dem Wetter zum Opfer gefallen. Zu heftige Winde machten das Rennen unmöglich. Für einen deutschen Routinier fiel damit ein Comeback ins Wasser.

Heftige Windböen haben die alpinen Skirennfahrer um den Weltcup-Slalom von Val d'Isère gebracht. Das Rennen in Frankreich wurde heute kurz vor dem geplanten ersten Lauf abgesagt.

Damit fiel auch das Slalom-Comeback von Felix Neureuther aus, der nach einem Kreuzbandriss und trotz seiner jüngst erlittenen Daumenverletzung erstmals wieder in seiner Spezial-Disziplin antreten wollte. «Wir haben alles versucht», sagte Renndirektor Markus Waldner im TV-Sender ORF. «Der Sessellift ist sogar stehen geblieben, das Seil fast rausgesprungen. Es ist einfach zu gefährlich.»

Die Organisatoren hatten wegen der Wettervorhersage die Strecke bereits verkürzt. «Die Sicherheit der Läufer hat oberste Priorität. Auch wäre kein faires Rennen möglich gewesen», sagte Waldner.

Einen Ersatztermin gab es zunächst nicht. Vor Weihnachten sei im Terminkalender kein Platz mehr. «Aber wir hätten ein kleines Loch zwischen Zagreb und Adelboden», kündigte Waldner mit Verweis auf den Zeitraum zwischen 7. und 11. Januar an. Der Weltverband FIS will ein mögliches Nachholrennen unbedingt wieder in Frankreich ausrichten.

Neureuther wollte nach seinem Renn-Comeback beim Riesentorlauf am Vortag und Platz 21 auch im Slalom antreten. Wegen einer schweren Daumenverletzung muss der 34-Jährige mit einer Schiene an der Hand fahren. Neben dem Routinier waren Fritz Dopfer, Linus Straßer, Sebastian Holzmann, Dominik Stehle, Stefan Luitz, David Ketterer und Anton Tremmel gemeldet. Luitz muss nach dem Aufruhr um einen möglichen Regelverstoß in Beaver Creek auf ein Verdikt des Weltverbands warten. Ihm droht die Aberkennung des Sieges in den USA.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen