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Teheran Falsche Iran-Hymne sorgt für Empörung in Teheran

Die falsche Hymne für einen iranischen Sieger bei der Gewichtheber-WM im usbekischen Taschkent hat für Verwirrung und Empörung in Teheran gesorgt.

Nach dem Erfolg von Rassul Motamedi in der Gewichtsklasse bis 102 Kilogramm wurde Medienberichten zufolge bei der vom iranischen Staatsfernsehen live übertragenen Siegerehrung nicht die Hymne der islamischen Republik gespielt. Stattdessen war die Schah-Hymne aus der Monarchie-Ära vor der islamischen Revolution 1979 zu hören. Die Monarchie ist im Iran in vielerlei Hinsicht ein Tabuthema.

Das Live-Programm im TV wurde sofort unterbrochen und der iranische Moderator wusste nicht, was er sagen sollte. Das Video von dem Missgeschick wurde umgehend in sozialen Netzwerken verbreitet und sorgte für Lacher. Für das Staatsfernsehen war der Vorfall dagegen extrem peinlich. In Teheran wird nun darüber diskutiert, wie dieses Missgeschick zustande gekommen - und ob es Absicht gewesen - sein könnte. Beobachter erwarten eine scharfe Kritik seitens des iranischen Gewichtheberverbands an Gastgeber Usbekistan.

© dpa-infocom, dpa:211216-99-406781/2

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