Hockenheim Corvette und BMW ALPINA attackieren im Titelkampf

Die Verfolger von Tabellenführer Christian Engelhart (25, Kösching / Team Geyer & Weinig - Schütz Motorsport) greifen im Endspurt des Titelkampfes auf dem Nürburgring an. Beim vorletzten ADAC GT Masters-Wochenende der Saison 2012 fuhren sich die Titelkontrahenten des Porsche-Piloten mit Corvette, BMW ALPINA und Mercedes-Benz mit starken Qualifyingergebnissen in eine gute Ausgangsposition für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag.

Diego Alessi (40, I / Callaway Competition) holte in seiner Corvette die Pole Position für Lauf eins am Samstag vor Titelverteidiger Dino Lunardi (33, F / ALPINA) im BMW ALPINA B6. Die Teamkollegen von Alessi und Lunardi, Maxime Martin (26, B / ALPINA) und Daniel Keilwitz (23, Villingen / Callaway Competition), teilen sich auch die erste Startreihe im Rennen am Sonntag. "Mit zwei Startplätzen in der ersten Reihe haben wir heute deutlich gemacht, dass wir im Titelkampf angreifen", freute sich Alessi nach seiner dritten Pole Position in der Saison 2012. Tabellenführer Engelhart geht von Platz elf in das erste Rennen.

Keyfacts: Nürburgring

Streckenlänge: 5.137 Meter
Wetter: 13 Grad, stark bewölkt, leichter Regen
Pole Rennen 1: Diego Alessi (Callaway Competition-Corvette), 1:56,288 Min.
Pole Rennen 2: Maxime Martin (ALPINA-BMW ALPINA B6), 1:56,201 Min.

Alessi setzt sich im ersten Qualifying gegen Lunardi durch

Die drei engsten Verfolger von Tabellenführer Engelhart starten in den ersten Lauf am Samstag aus den ersten vier Positionen. Zuerst war es allerdings Ferdinand Stuck (21, A / Young Driver AMR), der sich im Aston Martin V12 Vantage nach einer langen Durststrecke an der Spitze des ADAC GT Masters eindrucksvoll zurückmeldete. Der Sohn von Rennsportlegende Hans Joachim "Strietzel" Stuck setzte sich zu Beginn des Qualifyings an die Spitze, bevor er von Lunardi abgelöst wurde.

Dann schlug aber Diego Alessi zu und verdrängte in seiner Corvette den giftgrünen BMW ALPINA vom ersten Startplatz, Stuck startet als Dritter. Alessi: "Mein Qualifying war nahezu perfekt, jetzt müssen wir sehen, was die beiden Rennen bringen. Aber eines ist sicher: Wir werden im Titelkampf sicher keinen Zentimeter auf der Strecke freiwillig hergeben." Viertschnellster war der Tabellenzweite Sebastian Asch (26, Ammerbuch / kfzteile24 MS RACING Team) im Mercedes-Benz SLS AMG vor Simon Knap (23, NL / DB Motorsport) im BMW Z4.

Martin passt Zeitpunkte für Pole-Runde optimal ab

Im zweiten Qualifying, das über die Startaufstellung am Sonntag entscheidet, war angesichts einer drohenden Regenfront Eile geboten. Maxime Martin ging gleich zu Beginn der Session auf die Strecke. Der Belgier setzte zwei Bestzeiten im BMW ALPINA und war anschließend auf der sicheren Seite, als nach rund zehn Minuten in einigen Streckenabschnitten leichter Regen einsetzte und so jegliche Angriffe der Konkurrenz vereitelte. Daniel Keilwitz kam dem BMW ALPINA in seiner Corvette auf 0,186 Sekunden nah, knackte die Bestzeit aber schließlich nicht mehr.

"Eine Pole und ein weiterer Startplatz aus der ersten Reihe ist eine fast perfekte Ausbeute", freute sich Martin nach seiner zweiten Pole Position im ADAC GT Masters. "Nun müssen wir natürlich noch zwei Rennen fahren, aber dafür haben wir jetzt eine optimale Ausgangsposition." Sein Teamkollege Dino Lunardi erwartet in beiden Rennen zwei spannende Sprints zur ersten Kurve. "Mit der Corvette und uns in der ersten Startreihe wird es in beiden Rennen ein Duell der Spätbremser geben. Die Corvette hat einen etwas besseren Topspeed als wir, daher wird es spannend, wer zuerst die erste Kurve erreicht."

Die zweite Startreihe teilen sich im Rennen am Sonntag Andreas Simonsen (22, S / HEICO Junior Team) im Mercedes-Benz SLS AMG und Johannes Stuck (25, A / Young Driver AMR) im Aston Martin V12 Vantage GT3. Maximilian Götz (26, Uffenheim / kfzteile24 MS RACING Team) geht im Mercedes-Benz SLS AMG als Fünfter vor Corvette-Pilot Frank Kechele (26, Ulm / Callaway Competition) ins Rennen. Pech hatte Nick Tandy (27, GB), der Teamkollege von Tabellenführer Engelhart. Der Porsche-Pilot verpasste den richtigen Moment um eine Bestzeit zu setzen und startet so am Sonntag nur von Position 27.

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