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Karlsruhe In Weißenhorn erwartet die BG ein harter Kampf

Nach der dritten Niederlage in Folge, zuhause gegen „Hebeisen White Wings Hanau“ muss die BG Karlsruhe versuchen, unbedingt wieder in die Erfolgsspur zu kommen, um in den Play Offs, die nach wie vor erreichbar sind, nicht gleich zu Beginn auf eines der Topteams aus dem Norden zu treffen. Dieses Ziel schien nach der Niederlage gegen Hanau gefährdet und so beschloss die Vereinsführung , Headcoach Ralf Rehberger von seiner Aufgabe zu entbinden, um das gesteckte Ziel, baldmöglichst wieder in die Pro A aufzusteigen, weiter verfolgen zu können.

In der Konstellation mit dem bisherigen Co-Trainer Nenad Josipovic als Headcoach und Horst Schmitz an dessen Seite sollen die Strukturen im Team so verbessert werden, dass in den kommenden fünf Spielen, die bis zum Beginn der Play Offs noch auszutragen sind, die zuletzt gezeigte Negativtendenz gestoppt werden kann und die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt. Wie weit dies gelungen ist, wird schon die Begegnung am Samstag, 8. Februar, um 17.30 Uhr in der Dreifachturnhalle bei den Weißenhorn Youngstars zeigen.

Zwar hatte die BG das Hinspiel gegen die Bayern noch deutlich mit 86:68 gewonnen, aber seit dieser Niederlage haben die „Youngstars“, die mit dem Erstligisten „Ratiopharm Ulm“ kooperieren und einige Spieler mit Doppellizenz in ihren Reihen haben, neun Spiele in Folge – darunter auch gegen Tabellenführer Iserlohn – gewonnen und liegen zurzeit auf dem zweiten Tabellenplatz der Pro B. Daher hat Nenad Josipovic einigen Respekt vor den Team von Danny Jansson, der „eine erfahrene Mannschaft“ habe, die „zurzeit einen sehr guten Lauf hat“.

Dennoch wird die BG alles versuchen, um die Weißenhorner Erfolgsserie zu stoppen. „Das wird ein harter Kampf“, meint Josipovic, der aber an seine Mannschaft glaubt, „wenn sie den Kopf frei hat und ihre Stärken abrufen kann“. Auf einen solch freien Kopf hofft auch Horst Schmitz, der meint, dass nach dem Trainerwechsel „ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist“. Schmitz ist davon überzeugt, dass das Team in den verbleibenden Begegnungen wieder erfolgreicher agieren wird, als zuletzt.

Nenad Josipovic wollte seinen Matchplan, um in Weißenhorn erfolgreich zu sein, nicht verraten, aber Zuversicht gibt ihm auch die Tatsache, dass er wieder auf die zuletzt verletzt fehlenden Jimmy Dorsey und Paul Brotherson zurückgreifen kann, deren Fehlen sich in den letzten beiden Spielen doch deutlich bemerkbar gemacht hat.

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