Die Berufungskommission des Fußball-Weltverbandes FIFA lehnte die Beschwerden beider Länder ab und bestätigte damit die Mitte Februar von der Disziplinarkommission getroffene Entscheidung. Das teilte die FIFA mit.

«Nach Prüfung der Eingaben beider Parteien sowie in Erwägung aller Umstände des Falls bestätigte die FIFA-Berufungskommission die Wiederholung des Spiels sowie die Geldstrafe von je 50.000 Schweizer Franken, die aufgrund des Abbruchs des Spiels gegen die beiden Verbände verhängt worden war», hieß es in der Mitteilung.

Brasilien und Argentinien bereits qualifiziert

Die gegen den brasilianischen Verband CBF wegen Ordnungs- und Sicherheitsverstößen verhängte Geldstrafe wird auf 250.000 Schweizer Franken herabgesetzt; die gegen den argentinischen Verband AFA wegen ähnlicher Pflichtverletzungen verhängte Geldstrafe wird auf 100.000 Schweizer Franken reduziert.

Die Partie war am 5. September 2021 in São Paulo nach wenigen Minuten zunächst unterbrochen und dann abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Beamte der Gesundheitsbehörde Anvisa das Spielfeld betreten, um drei argentinische Spieler wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz zu holen. Daraufhin hatte die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet. Sowohl CBF als auch AFA legten Berufung gegen diese Entscheidung ein.

Brasilien und Argentinien sind bereits für die Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember in Katar qualifiziert.