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Karlsruhe Mit Aggressivität gegen die Kölner Geißböcke

Nach dem Befreiungsschlag in der letzten Woche soll der KSC am Samstag zu Gast beim 1.FC Köln nachlegen. Dazu sind für Cheftrainer Edmund Becker allerdings eine gewisse Aggressivität im Zweikampfverhalten und eine fehlerlose Defensive unabdingbar.

Angesprochen auf die Geschehnisse am vergangenen Spieltag und dem 3:2-Erfolg in letztes Minute gegen den Hamburger SV, konnte Becker nur von einem absoluten "Highlight" seiner Laufbahn berichten. Allerdings hätte es so etwas schon einmal gegeben und damals sei es nicht gelungen, nachzulegen. Das müsse jetzt anders werden, gerade bei der Enge innerhalb der Abstiegsplätze.

"Deshalb sind zwei Dinge unerlässlich", so Becker. Erstens müsse Art und Weise, wie gespielt wurde beibehalten werden, nämlich mit Aggressivität und Leidenschaft. Andererseits komme es jetzt auf die Defensive an, dem Gegner keine Chancen anzubieten. In der Vergangenheit hätte man die gegnerische Mannschaft zu oft zu Toren "eingeladen". Gleichzeitig zeigte sich der Cheftrainer zuversichtlich, was die eigene Torgefährlichkeit seiner Mannschaft angeht: "Wir sind in der Lage aus Chancen Tore zu machen, das hat das Spiel gegen Hamburg deutlich gezeigt."

Personell hat Becker allerdings einige Ausfälle zu beklagen. Neben dem gesperrten Marco Engelhardt fehlen verletzungs- oder krankheitsbedingt: Maik Franz, Sebastian Langkamp, Timo Staffeldt, Joshua Kennedy, Martin Stoll und Michael Mutzel. So darf sich Godfried Aduobe wohl auf einen Einsatz im defensiven MIttelfeld freuen. Neuzugang Dino Drpic könne sich nach Meinung Beckers hingegen noch weiter steigern, hätte aber in den letzten beiden Partien bereits Ruhe in die mittlere Defensive gebracht und damit Druck von Tim Sebastian genommen. Trotz der Freude über den Befreiungsschlag am Samstag, ist Becker allerdings noch nicht erleichtert. Auf die Frage, wie er in der Nacht nach dem letzten Spiel geschlafen hätte, kam die klare Antwort: "Immer noch unruhig."

In die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Sebastian Freis in die Domstadt kommt indes Bewegung. Medienberichten zufolge soll der Vertrag am Montag unterzeichnet werden. Becker räumte so vor der Abreise nach Köln ein, dass Gespräche laufen, wusste aber noch nichts von einem bereits unterschriebenen Vertrag.
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