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Stuttgart Derby geht in Verlängerung

Die Einsatzkräfte der Polizei waren auch bei diesem Derby gefordert
(Archivfoto: ka-news)
Knapp drei Minuten vor Spielende des traditionelle Baden-Württemberg-Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem Karlsruher SC kam es im Block der Gästeanhänger zu unschönen Szenen. Nachdem es zuvor auf den Rängen friedlich geblieben war, machten gewaltbereite KSC-"Fans" ihrem Ärger über die enttäuschende 3:1 (1:1)-Niederlage ihrer Mannschaft (ka-news berichtete) Luft und warfen wutentbrannt Plastikbecher und Stöcke in den benachbarten Block.

Sofort bezogen Ordner Stellung zwischen den beiden Fangruppen und verhinderten eine weitere Eskalation im Stadion. Einige Karlsruher Anhänger trugen auf ihren T-Shirts das Motto: "Brustring zerschlagen, Stuttgart vernichten". Tumulte gab es dann auch beim Abmarsch der Gäste, als sich gewaltbereite Anhänger beider Lager lautstark provozierten. Nur mit einer Reiterstaffel war die Menge zu trennen. Nach Angaben des SWR gab es 23 Verletzte, fünf davon mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die ersten Zwischenfälle hatte es bereits am Karlsruher Hauptbahnhof gegeben. Acht Personen durften die Reise in die schwäbische Landeshauptstadt erst gar nicht antreten, sie hatten Feuerwerkskörper im Gepäck. Und auch in Stuttgart meldete die Polizei weitere Zwischenfälle noch vor dem Anpfiff. Karlsruher Fans hatten zwei Ortsschilder mit der Aufschrift Stuttgart an der Abzweigung zur B14 aus der Verankerung gerissen. Insgesamt wurden neun gewaltbereite Zuschauer festgenommen.

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