«Für mich wäre es ganz einfach: Der Spieler soll den Berater bezahlen. Vielleicht findet man ein orientierendes Regelwerk, Berechnungsgrundsätze wie in anderen Branchen», sagte der ehemalige Nationalspieler dem «Kicker». Zudem sprach sich Rolfes für die vom Weltverband FIFA angestrebte Wiedereinführung der Lizenzen für Berater aus. «Ich halte Professionalisierung, Stichwort Lizenz, für richtig», sagte der 40-Jährige.

Der von der FIFA begonnene Reformprozess werde jedoch dauern, räumte Rolfes ein. Grund dafür seien die geplanten Limits für die Provisionen. Diese sollen angeblich bei drei bis sechs Prozent des Jahresgehalts des Spielers, maximal zehn Prozent der Transfersumme liegen. «Es wird Klagen geben gegen die Obergrenzen, doch die Richtung stimmt, und gute Agenturen werden davon profitieren», sagte Rolfes.