Der 37 Jahre alte Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft soll sich mit dem Verein auf einen Vertrag über zweieinhalb Jahre geeinigt haben, wie die spanische Zeitung «Marca» am Mittwoch berichtete. Demnach soll das Gesamtvolumen des Deals einschließlich Werbeeinnahmen bei etwa 200 Millionen Euro pro Saison liegen. Ronaldo ist seit der Trennung von Manchester United in der vergangenen Woche vereinslos.

Zuvor hatte bereits der US-Sender CBS Sport über ein Angebot des saudischen Clubs berichtet. Der Verein könnte den Europameister von 2016 ablösefrei verpflichten. Zwei Tage vor Ronaldos erstem WM-Auftritt mit Portugal in Katar hatte dessen bisheriger Verein Manchester United die einvernehmliche Trennung bekannt gegeben. Zuvor hatte Ronaldo den Club in einem Interview heftig kritisiert und unter anderem gesagt, er fühle sich vom englischen Traditionsverein «verraten».

Bei Al-Nassr, dem Verein des französischen Trainers Rudi Garcia, stehen unter anderem auch der frühere Bundesliga-Profi Luiz Gustavo und der kolumbianische Keeper David Ospina unter Vertrag. Ronaldo hatte seine Zukunft seit der Trennung von United offen gelassen. Mit Portugal steht er bereits im WM-Achtelfinale, am Freitag folgt das letzte Gruppenspiel gegen Südkorea. Mit seinem Treffer beim 3:2 zum WM-Auftakt gegen Ghana ist Ronaldo nun der einzige Spieler, der bei fünf verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat.