Das sagte Landeswahlleiterin Christiane Friedrich der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Stuttgart. Die Rechtskonservativen wollen Mitglieder in ausgewählten Wahllokalen einsetzen, um möglicher Wahlmanipulation vorzubeugen. Das könnte bei den Wählern und Wahlhelfern Irritationen auslösen, aufwendige Diskussionen könnten den Ablauf verzögern.

Friedrich hatte kritisiert, es sei «ein Unding, ehrenamtlichen Wahlhelfern aus der Mitte der Bürgerschaft Wahlfälschung zu unterstellen». Solche Manipulationen seien ein Straftatbestand. AfD-Spitzenkandidat Jörg Meuthen betonte, es sei das «gute demokratische Recht», Beobachter einzusetzen. Im Jahr 2011 wurde das vorläufige amtliche Endergebnis um 21.30 Uhr bekannt gegeben.