2005 stellt Mahoni noch zur eigenen Belustigung selbst gedrehte Videofilmchen ins Netz, wird vom Macher eines der wichtigsten deutschen Weblogs, dem Spreeblick, entdeckt und entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zum umjubelten Star der Podcast-Szene.

Der Erfolg beruht dabei nicht nur auf seinen bissigen Kommentaren zum Zeitgeschehen. Besonders beliebt sind jene Beiträge, bei denen er zur Gitarre greift und mit einer Stimme zwischen Tom Waits und Rio Reiser beweist, dass er auch ein erstklassiger Komponist und Sänger ist.

Auf dem "Allet is eins"-Nachfolger "Irgendwat is immer!" (Roof Records) swingt's, es jazzt, es galoppiert. Mahoni ist eine einmalige Mischung aus Musikant und Menschenkenner, auf den Punkt gebracht mit Strohhut aufm Kopp, Kippsche und Käffsche Händen und einer ebenso zwingenden wie originellen Lotterlyrik.

Da werden unangenehme Tatsachen aufgedeckt; Bilder entstehen, die kein Mensch hat sehen wollen. Mit so viel Witz im Detail, Nonchalance in der Stimme und begleitet von drei außerordentlich kuriosen Musikern kommentiert er feinsinnig das Zeitgeschehen. Parallel zum Langspieler erscheint sein Roman "Gebratene Störche" zum Lesen (Kiepenheuer & Witsch) und zum Hören (Tacheles) und wenn Toni Mahoni ab 20.30 Uhr im Jubez diesen und jenen Schwank aus seinem Leben vorträgt, dann kann man gar nicht anders, als sich abgründigst zu amüsieren.

Tickets gibt's unter Telefon 0721/935193 oder online über die Jubez-Website.

Alternativtermine: Samstag, 6. März, "Willy - Die Bühne", Handelslehranstalt Bruchsal und Samstag, 13. März, Schloss Ettlingen, Epernaysaal. Beginn ist jeweils um 21 Uhr. Am Freitag, 19. März, ist er ab 20 Uhr auf der Gaggenauer Klag-Bühne zu erleben.

www.jubez.de
www.tonimahoni.com