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Karlsruhe Sparmaßnahmen: Karlsruher Kultureinrichtungen fordern Fairness

Die im Karlsruher Kulturring zusammengeschlossenen Einrichtungen haben Fairness bei der Haushaltskonsolidierung gefordert. Maßvolle Einsparungen der Stadt werde man mittragen, teilte Vorstandsmitglied Gerald Rouvinez vom Musikclub Substage am Dienstag mit.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Foto: Uli Deck/ARCHIV |

Zuvor hatten Vertreter des Zusammenschlusses freier Kulturträger mit den Fraktionen des Gemeinderats über die Sparpläne der Stadt gesprochen. Britta Velhagen vom Kulturzentrum Tollhaus forderte, alle Kultureinrichtungen gleich zu behandeln und nicht der Eindruck entstehen zu lassen, es gebe wichtige und weniger wichtige Kulturangebote.

Karlsruhe muss in den kommenden Jahren ein millionenschweres Sparpaket umsetzen, damit der Haushalt nicht aus dem Ruder läuft. Die Kultureinrichtungen insgesamt sollen mit einer Kürzung von 3,6 Prozent beteiligt werden. Dagegen hatte bereits die Führung des Badischen Staatstheaters und des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) protestiert.

Die Träger des Kulturrings erreichen nach eigenen Angaben bei mehr als 2000 Veranstaltungen im Jahr mehr als 300 000 Besucher.

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  •   malerdoerfler
    (5645 Beiträge)

    12.07.2016 21:46 Uhr
    Streicht doch einfach 2 Bürgermeister
    und der erste Schritt zu den Einsparungen wäre gemacht.
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  •   silberahorn
    (9861 Beiträge)

    13.07.2016 03:12 Uhr
    Geht nicht,
    weil man Bürgermeister für Fotos braucht, wenn Spendenschecks überreicht werden.
    Aber man kann sparen, wenn man einen Erklärbär einstellt, der ihnen Gesetze richtig erklärt. Das erspart Fehler und städtisches Geld.
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  •   silberahorn
    (9861 Beiträge)

    13.07.2016 04:57 Uhr
    Nachdem ich das schrieb,
    habe ich die aktuelle regionale Tageszeitung gelesen. Wieder einmal eine dicke Überschrift, dass das Karlsruher Modell Schule macht.
    Der Karlsruher Pass hat für Erwachsene (Zahl der Berechtigten ansteigend) im Jahr 2015 immerhin 2,4 Millionen Euro gekostet. Der Kinderpass nur 585 000 EUR, war aber Grund für die Erfolgsmeldung.

    Bei den Preisen für den Eintritt ins Europabad ist das auch bei halbem Preis mit Karlsruher Pass nicht unbedingt etwas, das sich jemand öfter leistet, wenn er arm ist. Persönlich halte ich es ohnehin eher für wichtig und nötig, dass arme Familien auch Versicherungsbeiträge (z.B. Haftpflicht) zahlen können. Wenn danach noch genug Geld übrig bleibt, kann man auch ins Europabad gehen.

    Ein Museumspass für ein ganzes Jahr ist auch günstiger, als einmalige Eintritte zum halben Preis. (Kosten für 1 Erwachsener + 5 Kinder für ein Jahr = 98 EUR) und gilt für alle hier aufgelisteten Museen.
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  •   Emilie
    (245 Beiträge)

    12.07.2016 22:46 Uhr
    Also echt! Aber sowas von
    bei all den Sparmaßnamen zwinkern Empfehle Sonderzahlung für Ihr grandiose Idee. An Geld dürfte es nicht fehlen zwinkern
    Seit langem vermisse ich die Sprüche einer Dame yokohama wie: Karlsruhe ist eine reiche Stadt. War wohl nix damit. Falscheinschätzung. Dummes Nachgeplapper und Rückzug unter den einst vorgekrochenen Stein. Kismet.
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  •   dipfele
    (5481 Beiträge)

    13.07.2016 12:39 Uhr
    es ist die Frage...
    ... ob mit "Stadt" die Verwaltung oder die Bürger gemeint sind?
    Jedenfalls die Verwaltung ist reich an Schulden und manche Bürger arm an geist, wenn es um Denken im Zusammenhang geht..
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  •   Emilie
    (245 Beiträge)

    12.07.2016 22:51 Uhr
    ... unter den einst HERvorgekrochenen Stein.
    Ich gebs auf. Hatte einen anstrengenden Tag.
    Restliche Fehler werden heute ausnahmsweise verschenkt.
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  •   Emilie
    (245 Beiträge)

    12.07.2016 22:48 Uhr
    Sparmaßna"H" men
    .
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    12.07.2016 18:21 Uhr
    3,6 % pauschal bei allen find ich fair!
    Und - mit Verlaub - es gibt tatsächlich wichtige und weniger wichtige Kulturangebote!
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  • unbekannt
    (1001 Beiträge)

    12.07.2016 19:13 Uhr
    Und wer entscheidet
    welche Kulturveranstaltungen wichtiger als andere sind? Kunst und Kultur sind ja auch immer Geschmackssache. Dann lieber bei allen im Verhältnis die gleichen Kürzungen vornehmen.
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  •   silberahorn
    (9861 Beiträge)

    13.07.2016 05:28 Uhr
    Gute Frage,
    aber ich möchte noch eine Frage dazu setzen:
    Wer legt die Höhe fest, mit der eine Kultureinrichtung durch die Stadt freiwillig unterstützt wird? Eine Kürzung bezieht sich auf den Gesamtbetrag, der bislang bewilligt wurde. Wie wurde aber vorher festgelegt, ob die Unterstützung durch die Stadt 5.000 oder 10.000 EUR jährlich beträgt?
    Gibt es auch die Möglichkeit, dass eine Kultureinrichtung einen höheren Unterstützungsbetrag bekommt und der wird dann um 3,6 Prozent gekürzt? (Beispiel: angenommen 2015 waren es nur 5.000 EUR und 2016 freiwillig 10.000 EUR)
    Irgendein Auslesekriterium dafür muss doch auch vorhanden sein.
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