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Karlsruhe Karlsruhe auf Sparkurs: "Vielfalt am Badischen Staatstheater nicht gefährdet"

Karlsruhe muss im Zuge der Haushaltsstabilisierung den Gürtel enger schnallen. Davon waren nicht zuletzt auch kulturelle Einrichtungen in der Fächerstadt betroffen. Die Befürchtungen, die Einsparungen beim Badische Staatstheater Karlsruhe könnten ganze Sparten gefährden, sollen vom Tisch.

Bei einem Treffen zwischen den gemeinderätlichen Vertreterinnen und Vertretern im Verwaltungsrat mit Oberbürgermeister Frank Mentrup an der Spitze und einer Vertretung des Staatstheaters unter Leitung von Generalintendant Peter Spuhler herrschte Einigkeit, dass die kulturelle Vielfalt des Angebots in ihrer Substanz nicht zur Disposition gestellt werden darf und keine betriebsbedingten Kündigungen vorgenommen werden.

Vielmehr werde man in weiteren Gesprächen Wege suchen, um die Konsolidierungsziele im kommenden Doppelhaushalt der Stadt Karlsruhe zu erreichen und realistische Einsparpotenziale für das Staatstheater zu definieren.

"Nach mehrfachen konstruktiven, von Realismus geprägten Gesprächen sind wir zuversichtlich, Einsparpotenziale identifizieren zu können, ohne die künstlerische Qualität des Hauses reduzieren zu müssen - im Interesse des Publikums in der Stadt und in der Region", stimmen Mentrup und Spuhler in der Bewertung der Treffen überein. Das Staatstheater ist  bei städtischen Zuschusskürzungen durch die zwangsläufige komplementäre Kürzung des Landesanteils besonders belastet, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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  •   IchKA
    (727 Beiträge)

    18.06.2016 13:27 Uhr
    Da
    hat aber jemand Kreide fressen müssen und niemand hats gemerkt. Immer mehr Geld für Elitekunnst und immer neue lukrative Pöstchen
    sind kein Automatismus auf Kosten einer Mehrheit, die ohnehin nicht das Parkett dieser Kulturaltare betritt und trotzdem kulturinterssiert bleibt.
    Wir wollen auch nicht vergessen, dass 450 000.- Mietkosten für externe Requisitenräume des Theaters ungewöhnlicherweise auf den Etat des Kulturdezernats gehen. Geld was dringend für andere Kulturarbeit gebraucht würde.
    Keine Frage im Theater wird ganz gute Arbeit gemacht, aber ein neues Schauspielhaus in dieser Finanzsituation sollte ebenso wie das Stadion
    nicht gebaut werden. Ist nicht drin. Es gibt wichtigere Dinge.
    Die Mini-U-Bahn frißt ihre Kinder.
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