24  

Karlsruhe Corona bedroht Karlsruher Kulturlandschaft: Substage und Alte Hackerei stehen kurz vor dem Aus

Die Zeiten sind hart für die Kulturszene, auch in der Fächerstadt: Das Substage oder die Alte Hackerei könnte es schon im (späten) Herbst nicht mehr geben. Die kulturpädagogische Initiative Werkraum, das P8 und das Tollhaus sowie die Kinemathek und der Nun Kulturraum könnten folgen.

Am härtesten trifft die Corona-Krise das Substage: "Trotzdem diese Einrichtung gut gewirtschaftet hat - wohl eindeutig das Substage.  Wir sind ein gemeinnütziger Verein und erwirtschaften 90 Prozent selbst, bekommen 'nur' zehn Prozent von städtischer Seite", so Kulturring-Vorstand Gérald Rouvinez im Gespräch mit ka-news.de.

Finanzielle Soforthilfe ja - aber zu wenig

Im Kulturring sind 14 Karlsruher Einrichtungen zusammengeschlossen - sie alle sehen sich langfristig von den Auswirkungen der Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Einige Einrichtungen haben finanzielle Soforthilfe beantragt: "Das hat reibungslos geklappt", so Kulturring-Vorstand Rouvinez. 30.000 Euro gab es innerhalb von zwei Tagen beispielsweise fürs Substage.

Gérald Rouvinez, Kulturring-Vorstand
Gérald Rouvinez, Kulturring-Vorstand | Bild: ps

Doch das Geld wird nicht reichen - nur wenige Einrichtungen konnten auch ihre Kosten reduzieren. Die ersten Einrichtungen stehen schon im Herbst vor dem Aus. 

"Das kann man ganz konkret sagen und konstatieren: Ab Oktober die Alte Hackerei und ab November das Substage, ab Dezember die kulturpädagogische Initiative Werkraum, ab Januar 2021 dann das P8 und das Tollhaus", so Rouvinez auf die Frage, welche Einrichtungen verschwinden könnten, "zur Kinemathek und zum Nun Kulturraum gibt es noch keine Datumsangaben. Diese Einrichtungen sehen ihre Existenz bedroht. Das ist leider die bittere Wahrheit!"

Das Substage und die Alte Hackerei haben Spendenaufrufe gestartet - auf den Crowdfunding-Plattformen Startnext und Gofundme können Unterstützer spenden: 

Eingeschränkte Öffnung ist nicht wirtschaftlich

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keinerlei Perspektive, wann Kultureinrichtungen wieder auf der Grundlage ihrer bisherigen Wirtschaftlichkeit werden arbeiten können, heißt es in einem Schreiben des Kulturrings. 

Zehn der 14 Kulturring-Einrichtungen sehen eine eingeschränkte Öffnung zwar als mögliche Perspektive, in der Summe erwarten sie zusammen jedoch angesichts des erhöhten Aufwands bei stark verminderter Publikumskapazität bis zum Jahresende 2020 ein Defizit von rund einer Million Euro auf sich zukommen.

Welche Wege gibt es aus der Krise? "Das größte und dringendste Problem ist momentan die Planungsunsicherheit, die es quasi unmöglich macht, längerfristig zu denken. Eine gedankliche Alternative: Man könnte sich überlegen, andere und geeignete Locations in der Fächerstadt zu nutzen. Das ist aber bisher eine eher vage Idee."

Wie geht es den einzelnen Kultureinrichtungen?

  • Kohi am Werderplatz
    Als eines der kleineren Häuser befürchtet das Kohi am Werderplatz wegen seiner beengten räumlichen Verhältnisse auf längere Zeit keine Liveveranstaltungen mehr durchführen zu können. Es setzt als Vorreiter der Karlsruher Kulturszene auf ein konsequentes Livestreaming mit Talks, Online-Ausstellungen und Bildbesprechungen, Konzertaufzeichnungen und Lesungen. Dabei werden auch internationale Kontakte digital weitergepflegt. Nennenswerte Einnahmen lassen sich auf diesem Wege verlässlich jedoch nicht erzielen. Dennoch sieht das Kohi seine Existenz nicht bedroht.
  • Substage
    Am schnellsten und konsequentesten hatte der Musikclub Substage ausgerechnet, dass trotz Kurzarbeit seiner Mitarbeiter, gewährter Corona-SofortHilfe, Einsatz der städtischen Zuschüsse und sämtlicher Rücklagen aus den vergangenen 30 Jahren der Musikclub ohne erhebliche Rettungshilfe zum 1. Oktober 2020 Konkurs anmelden muss. Monatlich schlagen hier Fixkosten von 40.000 Euro zu Buche, die selbst durch erfolgreiche Spendenaufrufe nicht zu decken sind.
  • Jazzclub
    Den Karlsruher Jazzclub trifft die Corona-Krise zur gegenwärtigen Zeit nicht so hart, da er sein Programm des Umbaus seines künftigen Domizils wegen eh auf ein Minimum heruntergefahren hatte. Großer Beliebtheit erfreuen sich die wöchentlichen "Baustellen"-Konzerte im Stream, bei denen lokale Formationen den Jazz ins Haus der Fans bringen. Raum und Technik stellt der Jazzclub auch anderen Einrichtungen zur Verfügung. Eine aus künstlerischer und wirtschaftlicher Sicht befriedigende Basis kann dies freilich auf Dauer nicht bieten. Große wirtschaftliche Befürchtungen hegt der Jazzclub im Bezug auf eine "Teilöffnung", bei der die Einnahmen der Konzerte nicht mehr die Ausgaben decken können. Eine existenzbedrohende Situation sieht der in seiner mehr als 50-jährigen Geschichten nicht selten leidgeprüfte Verein indes in der derzeitigen Krise nicht.
  • Alte Hackerei
    Die Alte Hackerei ist seit dem 11. März 2020 geschlossen. Seitdem sind Bar, Konzert- und Veranstaltungsbetrieb eingestellt und der SAU e.V. wie auch die Alte Hackerei haben keine Einnahmen mehr. Sie bemühen sich um eine kontinuierliche Onlinepräsenz, um mit ihrem Publikum weiterhin verbunden zu bleiben. Die Solidarität der Gäste und Besucher mit Verein und Spielstätte manifestieren sich in der großen Resonanz auf einen schellen Spendenaufruf. Trotzdem ist die wirtschaftliche Existenz der Alten Hackerei und damit die Spielstätte des SAU e.V. durch die schwer einschätzbare Lage und drohende Einschränkungen sehr bedroht. Die über Jahre gebildeten Rücklagen für Notfälle werden jetzt in rasanter Geschwindigkeit aufgebraucht und so droht zum 1. Oktober der Gang in die Insolvenz.
  • P8
    Über genügend eigene Rücklagen, um unter Einsatz von staatlichen Hilfen und eigenen Spendenkampagnen bis zum Jahresende durchzuhalten, verfügt das vom Panorama e.V. betriebene Kulturzentrum P8 in der Nordstadt. Doch zum Januar 2021 muss das kleine Kulturzentrum neue Räume beziehen, die momentan auch noch nicht gefunden sind. Zum Jahresende wären durch die Krise allerdings auch die Mittel aufgebraucht, die das P8 dringend für Umzug und Neuausstattung benötigt hätte. Seine Weiterexistenz sieht das P8 daher aus doppelter Sicht als sehr gefährdet an.
  • Kulturzentrum Tollhaus
    Im Vergleich mit den anderen soziokulturellen Zentren im Land Baden-Württemberg, die in der Regel von Kommune und Land zu mindestens einem Drittel ihres Umsatzes gefördert werden, ist das Tollhaus mit einem Förderanteil von gut 10 Prozent seines Haushalts das bislang mit Abstand am wenigsten öffentlich unterstützte Zentrum seiner Größe. Nun droht dem Tollhaus der eigene Erfolg auf die Füße zu fallen, denn abgesehen von der Ausgabenminderung durch Kurzarbeit, in die das Kulturzentrum die meisten seiner über 20 Festangestellten schicken musste, rechnet das Kulturzentrum bei anhaltender Schließung mit einem monatlichen Defizit von rund 45.000 Euro. Auch ein eingeschränkter Spielbetrieb wird wohl kaum das Minus mindern können, vielmehr steht das Gegenteil zu befürchten. Spätestens zum Jahresende wird das Tollhaus seine Rücklagen und Möglichkeiten aufgebraucht haben.
  • Werkraum Karlsruhe e.V.
    Auch für die kulturpädagogische Initiative Werkraum sind sämtliche Aktivitäten mit TeilnehmerInnen und Schulen heruntergefahren. Auch wenn von den internen TeilnehmerInnen bislang solidarisch alle Beiträge weiterbezahlt werden, sorgt sich der Verein, der im Schnitt 45% seiner Umsätze aus vielfältigen Projektfördermitteln, Beiträgen, Schulprojekten und Workshop-Einnahmen generiert, um das weitere Fließen der Mittel von Stadt, Land und Bund. Derzeit wird aus finanziellen Gründen die Aufgabe der FSJ-Stelle erwogen. Bis zum Sommer stehen außerdem Renovierung und Umzug auf den Schlachthof an. Wenn es keine weitere Hilfe und Zusagen gibt, befürchtet Werkraum zum 1. Dezember einen Zahlungsengpass.
  • Nun Kulturraum
    Der Nun Kulturraum e.V. (zuvor Soziokulturelle Initiative Kubik e.V.) hat erst im Herbst 2017 das Café Nun wieder zum Leben erweckt. Die ersten zweieinhalb Jahre waren finanziell noch schwierig, da viele Anschaffungen getätigt werden mussten. Entsprechend konnten in dieser Zeit so gut wie keine Rücklagen gebildet werden und gegenwärtig müssen zudem Privatkredite an Vereinsmitglieder zurückerstattet werden, die den Betriebsstart überbrücken sollten. Der rein ehrenamtlich betriebene Nun Kulturraum steht in einer existenzbedrohten Situation, ohne genau benennen zu können, wie lange er noch zu halten sein wird.
  • Kinemathek
    Unklar erscheint die Situation der Kinemathek, da bei ihrem Status als Kommunalem Kino die bisher geschnürten Rettungsprogramme von Bund und Land für Programmkinos nicht greifen. Hinzu kommt, dass durch nicht absehbare Verzögerungen beim Umbau des Bürobereichs im Kinogebäude derzeit noch doppelte Mieten anfallen und Kredite zurückgezahlt werden müssen. Daher sieht sich die Kinemathek bedroht, ohne beziffern zu können, wann die Existenz tatsächlich auf dem Spiel steht.
  • Weitere Kulturring-Einrichtungen
    Ernst, aber nicht hoffnungslos - unter diesem Motto lässt sich vermutlich die Lage der übrigen Kulturring-Mitglieder zusammenfassen, die wie das Studentische Kulturzentrum am KIT, das Jubez, Tempel und Mikado derzeit von keiner den Bestand in Frage stellenden Krise ausgehen. Dass darüber hinaus Festivals wie das für 2020 abgesagte Dokumentarfestival dokka ausfallen, ist ein weiterer Aspekt der Corona-Krise, das sämtliche 16 der von Kulturring-Einrichtungen ausgerichteten Festivals betreffen kann. Das Déjà Vu Stummfilm-Festival war noch vor dem Lockdown im Februar über die Leinwände gegangen und hofft natürlich, dass es auch im Frühjahr 2021 wieder stattfinden kann.
Hintergrund

Der Kulturring ist ein spartenübergreifender Zusammenschluss Karlsruher Kultureinrichtungen in freier Trägerschaft. Mit Jazzclub, Jubez, Substage, der Kinemathek, dem Dokumentarfilmfestival dokka und dem Déjà Vu Stummfilm-Festival, der Alten Hackerei (SAU e.V.), dem Kohi Kulturraum, Kulturhaus Mikado, Nun Kulturraum, dem Studentischen Kulturzentrum am KIT sowie den Kulturzentren P8, Tempel und Tollhaus sowie dem kulturpädagogischen Werkraum erreichten die Träger des Kulturrings 2019 mit knapp 2200 einzelnen Veranstaltungen über 340.000 Besucher.

In den Einrichtungen und Initiativen des Kulturrings arbeiten und engagieren sich mehr als 50 Festangestellte, rund 120 Minijobber sowie gut 500 Ehrenamtliche. Mit seinen zahlreichen und vielfältigen Angeboten auch zur aktiven Teilnahme tragen die Einrichtungen des Kulturrings erheblich zur kulturellen Vielfalt und dem Standortvorteil Karlsruhes bei. Der Kulturring versteht sich als informelle Plattform, Interessensvertretung und Sprachrohr seiner Mitglieder. Er verfolgt das Ziel, der freien Kunst- und Kulturszene in Karlsruhe mehr Geltung zu verschaffen und die Voraussetzung für ihre Entwicklung zu verbessern.

Der Artikel wurde nachträglich bearbeitet.

Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (24)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Buddha
    (74 Beiträge)

    21.05.2020 17:05 Uhr
    Eines Tages
    Werden wir feststellen: Wir können nicht alle retten.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   kommentar4711
    (2812 Beiträge)

    21.05.2020 18:30 Uhr
    ANTWORT AUF "EINES TAGES"
    Das stimmt. Aber dann bitte lieber etwas Geld in die Hand nehmen um solche Kultureinrichtungen zu retten anstatt Autobauer die eben noch Milliarden Gewinn gemacht, kräftige Boni und Dividenden ausgezahlt haben. Und das wo es teils in China schon am Krachen war mit Covid-19. Leider wird aber eben das Gegenteil passieren. Und das ist irgendwie pervers.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Route66
    (2821 Beiträge)

    21.05.2020 19:05 Uhr
    ...
    Stimmt. Von mir würde kein Konzern Kohle sehen, der hier keine Steuern zahlt und der Milliardendividenden ausschütten kann. Kein einziger. Und wenn die Erpressung kommt: Arbeitsplätze...dann würde ich nicht reagieren. Man würde sehen, wer wirklich abwandert. Und das Geld was nicht in diese Konzerne fliesst, reicht allemal für Arbeitslosengeldzahlungen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Buddha
    (74 Beiträge)

    21.05.2020 19:37 Uhr
    Konzerne
    Machen keine Steuergesetze. Sie nutzen die vorhandenen Möglichkeiten. Klingt alles so herrlich einfach. Nur wer entscheidet am Ende wieviel Dividende in 2019 zu viel war oder in 2020 ist? Immer nur auf die da oben die Konzerne die Banken... Das ist mir zu einfach. Wenn ich beim Daimler am Band stehe habe ich nicht so viel Einfluß auf die Steuer des Konzerns. Wenn ich als Zulieferer für Porsche arbeite juckt mich die alte Hackerei recht wenig. Jeder schaut in seinen Topf und ruft Hilfe und jeder hat gute Gründe. Am Ende steht der Steuerzahler und fragt sich...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Grumberekicker
    (68 Beiträge)

    21.05.2020 21:24 Uhr
    Nutzen Möglichkeiten?
    Sie sorgen für Möglichkeiten, die sie dann nutzen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Route66
    (2821 Beiträge)

    21.05.2020 19:50 Uhr
    Stimmt
    Konzerne machen keine Steuergesetze. Sie siedeln sich hier an mit Firmensitz in Irland, auf den Bahamas oder sonst wo der Briefkasten angemietet wurde. Wird Zeit dass sich hier was ändert. Dänemark hat es vorgemacht: keine Coronahilfen für Firmen, die in Dänemark keine Steuern zahlen.

    Es ist ein Schlag ins Gesicht jedes kleinen Friseurs, Wirts etc., die um ihre Existenz bangen müssen, dass z.B. Porsche und VW Kurzarbeit anmelden und gleichzeitig Gelder an ihre Mitarbeiter und Aktiönäre ausschütten. So nicht.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (10692 Beiträge)

    22.05.2020 12:18 Uhr
    Tja
    Die Firmen, die sich in einem ausländischen Briefkasten ansiedeln sind alles nichtdeutsche, international tätige Konzerne, die in D allenfalls Zweigstellen betreiben.
    Ich wüsste jetzt nicht auf Anhieb, welcher dieser Konzerne Unterstützung aus deutschen Steuerkassen verlangt hat.
    VW und Co wiederum haben keinen Sitz im Ausland.
    BTW, Lufthansa z.B. hat dieses Jahr nichts an Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet sondern die komplett in die Rücklagen gestellt.
    Und was ist an Bonuszahlungen an Mitarbeiter, insbesondere denen in der Produktion, falsch?
    Die stammen im Übrigen noch aus den Zeiten, als es den Firmen noch gut ging und von Corona noch nichts zu sehen war. Abgesehen davon, dass solche oft vertraglich vereinbart sind.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Route66
    (2821 Beiträge)

    22.05.2020 14:04 Uhr
    Ich kann nicht
    meine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und gleichzeitig Dividenden ausschütten. Der Staat finanziert aomit die Aktionäre aus unseren Steuergeldern. Das ist eine Riesensauerei.
    Siemens bekommt Riesensubventionen seit ich denken kann, fährt Megagewinne ein und ist immer bei den ersten, die Kurzarbeit anmelden (zahlt dann wohl auch keine Steuern wenn sie sich so schlecht rechnen lassen, damit sie immer noch Subventionen erhalten). Daimler, VW und Co. schreien nach Abwrackprämien..alles von meinen Steuergeldern, um sich gesund zu stossen. IKEA, Ryan Air usw. Zahlen hier keine Steuern. Den Rest kannste Dir selber zusammengoogeln.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (10692 Beiträge)

    22.05.2020 15:47 Uhr
    Die Kurzarbeitergelder
    stehen im Übrigen allen Betrieben zu, die ihre Arbeiter in dieselbe schicken.
    Da wird nicht unterschieden nach dem Motto, Du bist reich genug, dass du die nicht brauchst.
    Entweder bekommen die alle oder keiner.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (10692 Beiträge)

    22.05.2020 15:43 Uhr
    IKEA und Ryan-Air
    sind keine deutschen Firmen und waren es auch nie, also müssen sie ihre Gewinne auch nicht hier versteuern.
    IKEA muss hier in D zumindestens Gewerbesteuern für ihre jeweiligen Filialen zahlen, davor können die sich nicht drücken.
    Auch wüsste ich nicht, dass IKEA Unterstützungen aus deutschen Töpfen angefordert hätte.
    Was die Dividenden angeht, die stammen wie schon geschrieben, aus den Gewinnen des letzten Jahres.
    Im nächsten Jahr dürfte es bei vielen nichts zum Ausschütten geben.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 (3 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.