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Karlsruhe "art Karlsruhe"-Kunstpreis: Stuttgarter Galerie ausgezeichnet

Die One-Artist-Show der Stuttgarter Galerie Klaus Gerrit Friese zur Künstlerin Tatjana Doll wird mit dem "art-Karlsruhe"-Kunstpreis ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe ausgelobt. Das teilt die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) mit.

Überreicht wird der mit 15.000 Euro dotierte Preis durch Bürgermeister Wolfram Jäger von der Stadt Karlsruhe. Eine hochkarätig besetzte Jury hat aus den über 200 One-Artist-Shows auf der Kunstmesse die von der Stuttgarter Galerie Klaus Gerrit Friese gezeigten Werke von Tatjana Doll einstimmig ausgewählt.

Tatjana Doll ist 1970 in Burgsteinfurt geboren und hat an den Kunstakademien Münster und Düsseldorf studiert. Sie wird auf der "art Karlsruhe" von der Stuttgarter Galerie Klaus Gerrit Friese vertreten, deren Präsentation die Jury durch eine informative Gegenüberstellung von Tafelbildern und Zeichnungen aus dem Zyklus "Girls (Used To) Wait!" überzeugte. Die Stuttgarter Galerie Klaus Gerrit Friese zeichnet sich durch ihren besonderen Schwerpunkt auf internationale Kunst aus.

Neu aufgenommen in "art Karlsruhe"-Kollektion

"Der Jury zeichnet mit Tatjana Doll eine Künstlerin aus, die das Medium Malerei sowohl technisch als auch motivisch radikal neu befragt", erläuterte Kunststaatssekretär Jürgen Walter am Freitag in Stuttgart. Mittels einer Malweise, deren entschiedene Flächigkeit durch die Verwendung von Lackfarbe ins Extrem getrieben wird, hebe Doll in ihrem Werk konsequent die Differenz zwischen Zeichen und Objekt auf, so die Jury weiter in ihrer Begründung.

Bürgermeister Wolfram Jäger: "Dieses Preisgeld ist bestens angelegt, denn die damit angekauften Arbeiten werden Teil der 'art Karlsruhe'-Kollektion, die in der Städtischen Galerie Karlsruhe angesiedelt ist und die im Laufe der Zeit sicherlich einen hervorragenden Einblick in besonders signifikante künstlerische Positionen auf der 'art Karlsruhe' geben wird."

Der mit 15.000 Euro dotierte Kunstpreis wird je zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe getragen. Das Preisgeld dient dem Ankauf von Werken lebender zeitgenössischer Künstler aus der Preisträgergalerie, die im Lauf der Jahre eine "art Karlsruhe"-Kollektion bilden. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die in Abstimmung zwischen dem Kurator der "art Karlsruhe", der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg für die Preisvergabe zusammengesetzt wird.
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Kommentare (1)
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  •   Waterman
    (6581 Beiträge)

    12.03.2012 06:00 Uhr
    Karlsruhe zeichnet Stuttgart aus!
    Sachen gibts, die gibts garnet.
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