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Karlsruhe "art Karlsruhe" 2011: (Inter)nationale und weltoffene Drehscheibe der Kunst

Wenn es um die "art Karlsruhe" geht, so sagt mancher Kenner, die Kunstmesse sei "perfekt". Klar ist: die "Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst" unter Kurator Ewald Karl Schrade hat mittlerweile einen überragenden Status.

Die Drehscheibe der Kunst, das ist die achte "art Karlsruhe", die vom 10. bis zum 13. März in die Karlsruher Messehallen einlädt - mit einem Angebot an Malerei, Plastik, Zeichnungen sowie Druckgrafik der Klassischen Moderne und der Gegenwart, Multiples und Fotografie. Ihre "fortwährende Qualitätssteigerung trug zuletzt weitere Früchte": Mit über 40 000 Besuchern verbuchte die "art Karlsruhe" 2010 das bislang größte Besucherinteresse seit Bestehen.

Die "art Karlsruhe": Vielfalt und Qualität zugleich

Konstant ist die Zahl der rund 350 Bewerbungen nationaler und internationaler Galeristen. Über 200 Aussteller wählte das Kuratorium zusammen mit Projektleiter und Messe-Kurator Ewald Karl Schrade aus. Premiere gibt etwa die Galerie Hilger (Wien). "Es zeigt sich ein Bekenntnis zur 'art Karlsruhe'. Unsere Kunden sind zufrieden und sind uns treu", lautet das erste Fazit von Schrade: "Fast alle Schwergewichte sind 2011 abermals dabei – von Baumgarten (Freiburg), Deschler (Berlin), Holtmann (Köln), Maulberger (München), Scheffel (Bad Homburg), Schultz (Berlin, Peking, Seoul), van der Koelen (Mainz, Venedig) bis Werner (Köln, London, New York)".

Die "art Karlsruhe" "verfolgt ihre erfolgreiche Strategie, mit Vielfalt und Qualität zugleich ein breites Kundenspektrum anzusprechen". Wiederum rhythmisieren 19 Skulpturenplätze den Parcours. Die 16 Spezialisten für Editionen, also Grafik und Multiples und Fotografie, offerieren wie gewohnt in der Halle 1 ihre Auflagenwerke. Dort ist gleichfalls die Sonderschau "Modephotographien aus neun Jahrzehnten" aus dem Bestand von Camera Work, Berlin, zu sehen. Und in der dm-arena öffnet sich der Blick auf die Sammlung Kopp, München.

Absolutes Highlight: die "art Nacht Karlsruhe"

Der Landesverband Berliner Galerien ist zum dritten und in diesem Format letzten Mal mit seiner Motto-Ausstellung "Art From Berlin" zugegen. Junge Galeristen aus der Bundeshauptstadt gestalten einen eigenen Bereich in der dm-arena: Gefördert vom Berliner Senat, erhalten sie die Gelegenheit, auf jeweils 25 Quadratmetern eine Einzelpräsentation auszurichten. Diese Halle ist traditionell der jüngsten Kunst gewidmet. Neben dem frischen Berliner Wind stellen 30 Neue Positionen ihre Künstler vor.

Ein absolutes Highlight findet mit der "art Nacht Karlsruhe" am Samstag, 12. März, statt. Bis Mitternacht öffnen an diesem Tag die Karlsruher Kunsteinrichtungen ihre Türen und zeigen ihre Ausstellungen und Kunstschätze. Beteiligt an der ersten "art Nacht Karlsruhe" sind neun Museen, die "UND" Plattform für Kunstinitiativen, die Galerien des BBK und der GEDOK sowie neun weitere Galerien. Auf der "After-Art-Party" im PrinzMaxPalais können die Besucher die "art Nacht" ausklingen lassen. Die Maxbar öffnet ab 22 Uhr ihre Tore und DJs wie Thomas Herb, Shahrokh Dini und Hendrik Vogel bringen auf zwei Floors bei Nu-Jazz und vielseitiger elektronischer Musik die Besucher in Tanzlaune. Organisiert wird die "art Nacht" von Stadtmarketing und Kulturamt der Stadt Karlsruhe.

Auch eine "art-Karlsruhe"-App ist verfügbar

Wichtige Fixpunkte der vier kunstvollen Tage sind zwei Preisverleihungen: Bereits zum vierten Mal vergibt die Hans-Platschek-Stiftung den "Hans Platschek Preis" für Kunst und Schrift. In diesem Jahr wird Werner Büthner der Preisträger sein. Die Verleihung findet am Donnerstag, 10. März, 17 Uhr, im Foyer Ost statt. Bisherige Preisträger sind F. W. Bernstein (2008), Friedrich Einhoff (2009) und Monika Grzymala (2010). Die zweite Ehrung der Messe, der "art Karlsruhe"-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, wird ebenfalls zum vierten Mal vergeben. Er prämiert die schönste One-Artist-Show. Die Auszeichnung findet am Freitag, 11. März, 17 Uhr, im Foyer Ost statt.

Noch ein kleines Schmankerl: Ab sofort steht in Apples Appstore eine "art-Karlsruhe"-App sowohl fürs iPhone als auch iPad zum kostenlosen Download bereit. Bequem kann man damit Skulpturenplätze, One-Artist-Shows, Hallenpläne, Galeristenporträts mit Beispielbildern und Kontakten erkunden und Merklisten erstellen.

Weitere und ausführliche Informationen zur Kunstmesse sind über die angegebene Website verfügbar.

www.art-karlsruhe.de

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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (17 Beiträge)

    11.03.2011 15:36 Uhr
    art?
    Etabliert?
    Na ja!
    Eher erfolgreich gerdet/geschrieben.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (30 Beiträge)

    08.03.2011 18:58 Uhr
    100 Punkte für den Mut
    Als Konkurrenzveranstaltung zur "art Basel", die seit vielen Jahren eingeführt und erfolgreich ist, kann ich der Karlsruher Messe nur gratulieren und Erfolg wünschen.
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  •   timo
    (3354 Beiträge)

    08.03.2011 19:40 Uhr
    Nett von dir, aber
    die art Karlsruhe gibts auch schon seit 8 Jahren und sie hat sich angeblich etabliert.
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