Karlsruhe "ZKM Tag": Was bedeutet das Wort "Museum" im 21. Jahrhundert? Und wie sieht das Museum der Zukunft aus?

Das ZKM wird 30 - und feiert dies mit einem programmatisch proppenvollen Samstag in den Räumlichkeiten der Kunst-Institution.

Wie stellen sich Besucher das Museum der Zukunft vor? Was bedeutet das Wort "Museum" im 21. Jahrhundert – und wie wollen wir diesen Ort gestalten? 30 Jahre ZKM nehmen die Macher zum Anlass, um gemeinsam mit Besuchern Jubiläum zu feiern und einen Blick auf die Zukunft der Museen zu werfen. Im Rahmen des "ZKM Tags" möchte das ZKM unter anderem Interessierte mittels eines offenen Workshops auf eine kreative Reise einladen und dazu ermuntern, gemeinsam ein Museum der Zukunft zu entwerfen.

Zu Beginn der Reise stellen Mitarbeiter des ZKM ihre Lieblingsideen für innovative Ausstellungen und einzigartige Museen vor. Mit diesen Inspirationen im Gepäck gehen die Teilnehmer ans Entwerfen: "Ein offener Parcours mit verschiedenen Experimenten, witzigen Aufgaben und kreativen Interventionen lädt dazu ein, Zukunftsdesigner zu werden." In kleinen, fünfminütigen Übungen zeichnen, bauen und beschreiben die Teilnehmer Konzepte für das Museum der Zukunft.

Die Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future" indes greift die großen Themen auf, die das ZKM in den letzten 30 Jahren behandelt hat: den künstlerischen und gesellschaftlichen Wandel vor dem Hintergrund der Digitalisierung.

Besucher können historischen Bogen schlagen

Teil I der Sammlung gibt Einblick in die Frühgeschichte der Partizipation und der Digitalisierung, die ja nicht nur in der elektronischen Kunst, sondern bereits in der experimentellen Literatur und bildenden Kunst traditioneller Medien angelegt war. Vom bewegten Buchstaben zum bewegten Betrachter, von der Kinetik und Op-Art, über die frühe Computerkunst ab den 1950er-Jahren – das ZKM zeigt die Entwicklung der Mobilisierung der Kunst. Neue Bezüge erlauben das Verständnis der größeren Entwicklungslinien und der Entstehung aktuellster Entwicklungen im Feld digitaler Technologien.

Der Blick von der Sammlungsausstellung ins Erdgeschoss ermöglicht es, diese historische Perspektive mit dem aktuellen bildungspolitischen Experiment "Open Codes" zu verbinden. Besucher können einen Bogen schlagen zwischen der aktuellen "Welt als Datenfeld" und der Geschichte der elektronischen und digitalen Kunst sowie zwischen der Ausstellungs- und Sammlungspraxis, die seit 30 Jahren gemeinsame Linien verfolgen.

Führungsprogramm

12 Uhr Restauratorenführung in der Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future" (Englisch)
13 Uhr Kuratorenführung in der Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future"
14 Uhr Kuratorenführung in der Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future"
14.30 Uhr Kuratorenführung in der Ausstellung "Digital Imaginaries"
15 Uhr Öffentliche Führung durch Lichthof 1+2
16 Uhr

KuratorInnenführung in der Ausstellung "Dieter Jung"

16.30 Uhr Öffentliche Führung durch LH 8+9
17.30 Uhr

Restauratorenführung in der Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future"

18.30 Uhr Kuratorenführung in der Sammlungsausstellung "Writing The History Of The Future"

Treffpunkt der Führungen an der Infotheke, Anmeldung am Tag direkt an der Infotheke, maximal 20 Teilnehmende.

Workshops

11 bis 18 Uhr Pimp Your Bag BämLab
16 bis 18 Uhr Offener Workshop und Impulsreise: "Wie stellen Sie sich das Museum der Zukunft vor?" OpenHUB, Lichthof 8+9
18 Uhr

"Blockchain As A Method" Künstlergespräch mit Kevin Abosch (Englisch) 

OpenHUB, Lichthof 8+9

Termin: Samstag, 23. Februar, 11 bis 20 Uhr, ZKM, Lichthof 8+9, Karlsruhe, Eintritt frei!

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