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Karlsruhe Verwaltungsrat empfiehlt Einleitung der Generalsanierung des Staatstheaters

Eine "gute Nachricht" kann das Badische Staatstheater verkünden: Der Verwaltungsrat - unter dem Vorsitz von Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer - hat mit einem einstimmigen Votum seiner Mitglieder ein deutliches Signal gesetzt für die Zukunft des Hauses: Er spricht die Empfehlung aus, dass eine Generalsanierung angegangen werden soll.

Geplant ist, dass das Staatstheater nicht nur saniert sondern auch modernisiert sowie um notwendige Flächen erweitert wird. Als finanzielles Volumen werden 120 Millionen Euro zugrunde gelegt, hälftig aufgeteilt auf die beiden Träger Land und Stadt. Es ist dies eine wichtige Maßnahme zur Erhaltung der künstlerischen Qualität und der Sicherung der Zukunft des Hauses. Entscheidend an dem Beschluss mitgewirkt haben der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats, Heinz Fenrich, sowie der Ministerialdirektor im Finanzministerium Wolfgang Leidig.

Generalintendant Peter Spuhler sieht "Zukunft gesichert"

Zunächst wird der Bau eines Schauspielhauses inklusive einer Spielstätte für das Junge Staatstheater, einer Werkstattbühne sowie mehrerer Probebühnen auf den Weg gebracht. Der Zeitplan sieht einen Baubeginn innerhalb der nächsten zweieinhalb  Jahre vor und stellt das neue Gebäude in direkte Nähe zum heutigen Staatstheater, um im Sinne seiner Wirtschaftlichkeit alle synergetischen Effekte ausschöpfen zu können.

Generalintendant Peter Spuhler: "Leitung und Beschäftigte sind überglücklich, dass mit diesem entscheidenden Bauvorhaben die Zukunft des Badischen Staatstheaters gesichert wird und Zuschauer wie Mitarbeiter hiervon profitieren werden."

www.staatstheater.karlsruhe.de

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Kommentare (36)
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  •   vonderVogelweide
    (2791 Beiträge)

    18.05.2012 19:36 Uhr
    das war schon immer ein Baby
    von Hr.Fenrich endlich hat er seinen Traum durchgesetzt er befindet sich damit in direkter Reihenfolge der alten Markgrafen von KA,
    siehe auch die Tulpengarde zwinkern
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  •   Hexenbesen
    (1545 Beiträge)

    18.05.2012 21:06 Uhr
    @vonderVogelweide
    Wieviel Träume erfüllt sich diese neuzeitliche markgräfliche Hoheit denn noch bis zu ihrem Verwelken (auf die Tulpengarde bezogen)?
    traurig
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  •   soebbs
    (380 Beiträge)

    18.05.2012 19:26 Uhr
    Auf ...
    alle Fälle sinnvoll.
    Sind wir doch überglücklich wenn Geld in Kultur investiert wird.
    Das Theater ist beengt, das Theater muss überholt werden. Das THeater ist super in allen Sparten und meist ausverkauft.
    Dem Schauspiel gebührt definitiv ein eigenes Haus das darf keine Frage sein.
    Ballett auf Weltniveau
    Ganz nebenbei ist das Theater ein großer Arbeitgeber und auch Ausbildungsbetrieb. Gut 650 Menschen stehen dort in Lohn.

    Gut, sehr gut investiertes Geld.
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  •   Hexenbesen
    (1545 Beiträge)

    18.05.2012 20:54 Uhr
    @soebbs
    Danke für Deine Informationen - hat mich als Karlsruherin bisher noch nie wirklich interessiert! Sag' auch nichts dagegen, dass 120 Millionen Euro dafür ausgegeben werden - wem es gefällt, ok. Aber: Dann sollten auch die Theater-Befürworter ihre Klappe halten, wenn es um den Bau eines neuen Stadions geht!
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  • unbekannt
    (9 Beiträge)

    18.05.2012 17:49 Uhr
    Erst bessere Schauspielangebote!
    Um für ein neues Schauspielhaus auch die gewünschten Zuschauerzahlen anzuziehen, benötigt das Staatstheater erst einmal bessere Angebote! Das was in der gerade ablaufenden Saison unter dem Thema "Helden "dargeboten wurde, war für viele Besucher mehr als eine Zumutung! Mit streckenweise völlig unverständlichen und verquasten Texten und Szenen, deren Zusammenhang nur sehr schwer zu erkennen war, wurden Zuschauer in großer Zahl vergrault! Zur Pause ergriffen meist nicht wenige Schauspielfreunde die Flucht und das Theater war halb leer!
    Zu den nicht nachvollziehbaren Texten (die Schauspieler gaben sich zweifellos viel Mühe!) kam die noch weniger verständliche Spieldauer von teilweise bis zu dreieinhalb Stunden! Bei allem Verständnis für modernes Theater und voller Überzeugung, dass ab und zu auch experimentiert werden sollte: das war absolut inakzeptabel! Für Stücke nach Art der "Helden-Serie" braucht man kein neues Schauspiel! Für die wenigen Enthusiasten reicht eine Probebühne!
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  • unbekannt
    (3 Beiträge)

    18.05.2012 13:42 Uhr
    Warum diese Theaterfeindlichkeit?
    Der Bau war doch schon vor 40 Jahren eine Sparmaßnahme, die gegen viel schwäbischen Widerstand erstritten wurde. Das Stuttgarter Theater wird gerade für noch mehr Geld modernisiert (also nicht aufwändig saniert!). Das Karlsruher Staatstheater bietet übrigens regelmäßig Führungen an, bei dem der marode Zustand gezeigt wird und die Maßnahmen erläutert werden. Mit über 12 Millionen Besuchern seit der Erbauung (also ca 300.000 Besuchern/Saison) ist es auf Augenhöhe mit dem KSC, spielt aber durchgängig erstklassig. Wer sich nicht dafür interessiert, kann es nicht beurteilen. Wer die letzte Saison nicht im Wildpark, kann ebenso wenig über Spieler und Saison sagen. Also bitte: etwas mehr badischen Patriotismus. Stadion und Theater gehören beide zum Gesicht einer Stadt. Manch einer will beides weg haben, ich bin für Neubau des Stadions und Sanierung dsr Gebäudes.
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  • unbekannt
    (264 Beiträge)

    18.05.2012 14:51 Uhr
    richtig
    Es geht nicht um Theater oder Stadion, sondern eine Großstadt braucht beides! Allerdings scheinen mir 120 Mio für eine Sanierung etwas viel. Wäre es nicht besser das jetzige Thaeter abzureißen und für das Geld einen durchdachten Neubau hinzustellen. So viel teurer kann das doch eigentlich nicht sein?
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  • unbekannt
    (264 Beiträge)

    18.05.2012 14:55 Uhr
    und nochwas
    Karlsruhe ist gemessen an der Einwohnerzahl auf Platz 21 in Deutschland. Ich finde wir sollten eines der 15 besten Theater und eines der 15 besten Stadien haben. Alles andere wäre unter Wert verkauft. Wann beginnt endlich mal einer hier in größeren Dimensionen zu denken. Und dabei meine ich keinen Größenwahnsinn. Ich weiß schon, dass wir nicht Berlin, München oder Hamburg sind. Aber mit der zweiten Reihe der Großstädte sollten wir dann schon mithalten.
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  •   Gelbsocke
    (3912 Beiträge)

    18.05.2012 15:44 Uhr
    Karlsruhe ..
    ...Viel vor, viel dahinter ... Fenrich wird bald Mayor genannt, das kostet "wenig" ist aber äußerst effektvoll.

    Mit der Großkotzigkeit einer Millionenstadt herum schwadronieren, sich goldene Denkmäler setzen aber am Volk so nahe wie der Mond von der Sonne sein.
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  •   kscgrufti
    (3507 Beiträge)

    18.05.2012 15:24 Uhr
    Du weisch doch
    des U-Sträble war halt wichtiger für e knappe Milliard, dies wohl kosten wird.
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