Karlsruhe "Schlosslichtspiele" 2016: Highlight-Wochenende mit Shows aus Premierenjahr

Auf ein Wochenende der besonderen Art dürfen sich Besucher der "Schlosslichtspiele" vom 2. bis 4. September freuen. Zusätzlich zu den aktuellen Projektionen, die wie gewohnt an diesem Wochenende laufen, werden mit den Highlight-Shows der "Schlosslichtspiele" aus dem Stadtgeburtstagsjahr die erfolgreichen Projektionen aus 2015 wieder aufgelegt. Dabei werden insgesamt fünf Highlights zu sehen sein.

Peter Weibel, Vorstand und künstlerischer Leiter des ZKM, freut sich auf das Highlight-Wochenende: "Die 'Schlosslichtspiele' 2016 schreiben die Erfolgsgeschichte aus dem letzten Jahr fort. Mit dem Rückblick auf die Highlights aus dem letzten Jahr wird auch die Bandbreite der visuellen Ausdrucksformen des Projection-Mapping sichtbar: Das Projection-Mapping etabliert sich als avancierte Kunstform an der Schnittstelle von Realität und Virtualität."

Zahlreiche Projektionen renommierter Künstler

Freuen dürfen sich Besucher auf zahlreiche Projektionen renommierter Künstler und Künstlergruppen. Mit Jesper Wachtmeisters "Reflections"  erleben die Zuschauer eine Reihe von Transformationen in Zeit und Raum. Sie veranschaulicht anhand der Geschichte des Schlosses die vormoderne Zeit, das moderne Maschinenzeitalter und die Ära der Informationstechnologie.

In der abstrakten Projektion "Dazz" von Playmode Studio repräsentieren Schwarz und Weiß die Methoden, die im 21. Jahrhundert die Menschheit prägen: Klassifikation, Kategorisierung und Organisation. Doch jede konzeptuelle Konstruktion hat ihre eigenen Beschränkungen, Unebenheiten und Fehlstellen. So wird "Dazz"  zu einer immersiven Reise über die Grenzen von Klang, Bild und physischer Wahrnehmung hinaus.

Was, wenn Architektur sich erträumen ließe?

Die Projektion" noise" von Ruestungsschmie.de verbindet die Architektur und die Klänge des Schlosses Karlsruhe zu einer synästhetischen Komposition und verwandelt das Gebäude zu einem audiovisuellen Instrument. Säulen, Fenster, Türen wurden mit Händen, Drumsticks, Geigenbögen und Hämmerchen in Schwingung versetzt und wie Instrumente gespielt.

Was, wenn Architektur sich erträumen ließe? Das Künstlerkollektiv Xenorama inszeniert die Vision des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach, ein Schloss als Stadtzentrum einer neuen aufgefächerten Stadt zu erschaffen. Das Publikum wird bei "Oneironaut"  auf eine Traumreise des Markgrafen mitgenommen und taucht in eine Welt ohne physikalische Grenzen ein.

Wacker: "Dass 'Schlosslichtspiele' gut ankommen werden, war uns bewusst!"

Die audiovisuelle Arbeit "Reverb" von László Zsolt Bordos wird von der Idee geleitet, geometrische und organische Formen zu verbinden. Zunächst gerade Linien und klare geometrische Formen brechen plötzlich auf, verändern sich und werden zu komplexen verwobenen Strukturen.

Dass die "Schlosslichtspiele Karlsruhe" auch 2016 bei den Menschen gut ankommen werden, war uns nach dem Erfolg im Stadtgeburtstagsjahr bewusst. Doch mit so einer hohen Resonanz haben auch wir nicht gerechnet", sagt Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Event GmbH.

Bisher 210.000 Besucher zu Gast vor dem Karlsruher Schloss

210.000 Besucher fanden während den ersten 25 Tagen "Schlosslichtspiele" den Weg vor das Karlsruher Schloss zu Deutschlands größter multimedialer Leinwand - eine damit mehr als positive Halbzeitbilanz. " Die offene, friedliche Atmosphäre an unserem Gründungsort haben wir erstmals im vergangenen Jahr erlebt. 2016 setzen wir dieses Bekenntnis zum Schlossplatz beeindruckend fort. Die 'Schlosslichtspiele' sind unsere Karlsruher Marke", so Wacker weiter.

Auch nach rund dreieinhalb Wochen ist der Ansturm auf den Schlossvorplatz ungebrochen. Allabendlich finden sich tausende  Menschen vor der rund 3.000 Quadratmeter großen Schlossfassade ein, um gemeinsam die Kunstprojektionen zu verfolgen.

Weitere und umfassende Informationen zu den "Schlosslichtspielen Karlsruhe" und dem Spielplan gibt es online.

Termin: noch bis 25. September, Schlossplatz Karlsruhe, Karlsruhe

www.schlosslichtspiele.info

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