Karlsruhe "Kulturtage"-Ausstellung

Auch in Buchform zu haben: "Russische Emigration 1917 bis 1947" von Andreï Korliakov (Foto: pr)
Seit 23 Jahren organisiert die Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater alle zwei Jahre die "Europäischen Kulturtage". Dieses Jahr steht Moskau im Mittelpunkt (ka-news berichtete). Somit wird ein neuer und neugieriger Blick in Richtung Osteuropa geworfen. Eines der Festival-Highlights soll die Ausstellung "Russische Emigration in Fotografien 1917 bis 1947" im Centre Culturel Franco-Allemand (CCFA) werden. Sie wird am morgigen Dienstag, 25. April, um 18 Uhr eröffnet.

Drei Wochen lang finden zahlreiche künstlerische Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Film und Literatur statt, in Anwesenheit von russischen Persönlichkeiten sowie dem Ensemble der Novaja Opera in Moskau. Die Stiftung CCFA möchte während dieses Festivals die Beziehungen zwischen Russen und Franzosen hervorheben und bereichert das Festivalprogramm mit vielfältigen Veranstaltungen, darunter auch eine Ausstellung zum Thema "Russische Emigration in Frankreich von 1917 bis 1947".

Korliakov berichtet über den Mut der Auswanderer

Aus den Sammlungen Andreï Korliakovs werden etwa 50 Werke ausgestellt. Diese einfachen Fotografien wirken, als stammen sie direkt aus Familienalben, die bereitwillig ihre Geschichte mit dem Betrachter teilen. Von Korliakov zu Kunstwerken erhoben, zeichnen sie den Alltag der russischen Auswanderer nach, die ihre Heimat infolge der Revolution von 1917 verlassen mussten.

Um in seine Arbeit rund um die russische Fotografie und im Besonderen über das Leben der russischen Auswanderer einzuführen, wird Korliakov am Tag der Ausstellungseröffnung einen Vortrag über seine Recherchearbeit halten.

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