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Karlsruhe Karlsruher Künstler Lüpertz: U-Bahn-Kunstprojekt soll bald an den Start

Ab Ende 2020 soll die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs eine U-Bahn bekommen - und eine neue Kunstattraktion. Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur umreißt Künstler Markus Lüpertz sein Projekt; und äußert sich verblüfft über die harsche Kritik vor Ort. "Ich hatte mit keinem Wort gesagt, was ich machen würde - und gleich gab es die Diskussion, ob man das überhaupt machen dürfe."

Lüpertz will für sieben U-Bahn-Haltestellen 14 reliefartige Keramiktafeln schaffen, jede zwei mal vier Meter groß. Mit dem Kampfbegriff seiner Kritiker - "keramische Kirchenkunst" - kann er wenig anfangen. "Genesis", so der Titel des Projektes, sei ein uraltes Thema in der Kunst, betont der frühere Rektor der Düsseldorfer und Karlsruher Kunstakademie.

Starten soll das Projekt demnächst: Initiator Anton Goll, der frühere Geschäftsführer der Staatlichen Majolika Karlsruhe, in der die Keramiktafeln gebrannt werden sollen, hat nach eigenen Angaben alle 14 Hauptpartner für die einzelnen Kunstwerke sowie weitere Spender und Sponsoren gewonnen. Sie sollen das Projekt finanzieren. Golls Verein "Karlsruhe Kunst Erfahren" will etwa eine Million Euro sammeln. Die zum Start nötigen 750.000 Euro seien schon fast zusammen. "Lüpertz kann wohl noch vor Weihnachten sein Atelier in der Majolika beziehen und sich ans Werk machen", sagt Goll. "Rund zwölf Tonnen Ton warten darauf, zum Kunstwerk geformt zu werden."

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Kommentare (9)
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  •   myopinions
    (946 Beiträge)

    18.12.2018 11:21 Uhr
    .............noch scheint der Spiritus Rector
    die Kohle nicht beisammen zu haben, denn ich habe nicht wahrgenommen, dass der "Meister" sein Werk mitlerweile begonnen hat.
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  •   andip
    (9636 Beiträge)

    18.12.2018 11:53 Uhr
    ??
    Steht doch im Artikel.
    Das Geld ist fast zusammen und ins Atelier geht Lüpertz dann in ein paar Tagen.
    Und natürlich wird man davon erst dann was wahrnehmen, wenn es fertig in der fertiggestellten Halte hängt, vorher nicht.
    Lüpertz wird sicher nicht täglich über den Fortschritt bei seinem Werk berichten.
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  •   myopinions
    (946 Beiträge)

    18.12.2018 23:44 Uhr
    ............der Goll hat noch nie
    mitgeteilt, wieviel Geld er bis dato wirklich "eingesammelt" wurde. Dass sich der Künstler wohl noch vor Weihnachten ans Werk macht, wie Goll vollmundig erklärt hat, scheint auch nicht zuzutreffen, denn sonst hätte man ganz sicher darüber berichtet. Ich habe die Vermutung, dass die angepeilten 750.000 Euronen noch längst nicht erreicht sind.
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    18.12.2018 13:10 Uhr
    ich hoffe er macht es nicht schon
    wieder so grobschlächtig...würde mir endlich mal was filigranes aus seinen Händen wünschen....weg von Erdfarben und diesem Grün. Düster und hell zugleich...GENESIS eben.
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  •   andip
    (9636 Beiträge)

    18.12.2018 13:59 Uhr
    Tja
    In der Genesis wurde es erst am dritten Tag hell, mal sehen, wie er die ersten beiden darstellt. zwinkern
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  •   haku
    (4053 Beiträge)

    17.12.2018 12:52 Uhr
    U-Bahn?
    Welche U-Bahn?
    Hab' ich was verpasst?
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  •   Waterman
    (6287 Beiträge)

    17.12.2018 12:47 Uhr
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  •   IchKA
    (718 Beiträge)

    17.12.2018 10:48 Uhr
    Das selbsternannte Malergenie
    hat wieder einmal Probleme mit seiner Selbstwahrnehmung: "Ich hatte mit keinem Wort gesagt, was ich machen würde - und gleich gab es die Diskussion, ob man das überhaupt machen dürfe." Von Anfang an war klar, dass nach der eigenen Angaben "von Gott gesandte" Lüpertz die Stadt mit Genesis beglücken wollte. Beglücken wollte er auch Augsburg, Salzburg, Bonn etc.pp, aber die Bürger fühlten sich alles andere als beglückt vom Lüpertz Werk. Seine "Kunst" musste nach Protesten aus dem öffentlichen Raum entfernt werden. Auch hier in KA scheinen die meisten Bürger nicht beglückt über die beiden Stelen vor dem Staatstheater, für die er von der Stadt sein Nobelanwesen in der Südl. Hildapromenade erhalten hat. Sein Impressario A. Goll, gescheiterter Ex-Majolika-Manager, lässt verlauten, dass das Projekt die Bürger nichts koste, tut es doch, weil es steuermindernde Spendenbescheinigungen gibt. Zugleich verliert die KVV über eine halbe Mill. durch Wegfall der Werbeflächen. Ein Amigoprojekt also.
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    18.12.2018 19:08 Uhr
    Dafür hätten die aber
    so einige ihrer "Fahrer gesucht"-Plakate anbringen können, gell? grinsen

    Zitat von IchKa Zugleich verliert die KVV über eine halbe Mill. durch Wegfall der Werbeflächen
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