Druckansicht: "Einmal um die ganze Welt": Der Zirkus Charles Knie ist zu Gast in der Region | ka-news
 

Pforzheim/Bruchsal "Einmal um die ganze Welt": Der Zirkus Charles Knie ist zu Gast in der Region

Alexander Lacey Mona Unter dem Motto "Eine Reise um den Globus - die ganze Welt im Zirkusglanz" startet der Großzirkus Charles Knie am Dienstag, 27. Juli, in Pforzheim seine Deutschland-Tournee. Bei einem modernen, aber dennoch traditionellen Zirkusprogramm präsentiert der rollende Zoo unter Direktor Sascha Melnjak zahlreiche preisgekrönte Artisten und Tierdressuren unter dem großen Zirkus-Sternenzelt.

Mit seiner gemischten Raubtiergruppe wartet der 25-jährige Brite Alexander Lacey in der Manege auf. Zu seinen Raubkatzen zählen neben dem mächtigen Löwenmann Massai noch drei Löwinnen sowie vier sibirsche und bengalische Tiger. Zusammen mit seinem witzig-frechen Paradiesvogel Starsky begeistert der wortgewandte Bauchredner Kenneth Huesca das Publikum. Der junge Italiener hat eine fast in Vergessenheit geratene Sparte der Artistik neu entdeckt und zur Perfektion entwickelt: das Bauchreden.

Von tierischem Allerlei aus Exotistan bis hin zu einer fröhliche Flossenshow

Straßenartistik wird manegengerecht präsentiert: Mit einer rasante Rollschuhnummer verblüfft die Truppe Nistorov, bestehend aus vier jungen italienischen Geschwistern. Zebras, Kamele, Lamas, Emus, verschiedene exotische Rinderarten und ein Riesenkänguru - dieses tierische Allerlei aus Exotistan wird Marek Jama in einer Dressur vereinen.

Spannung verspricht außerdem eine tempogeladene und atemberaubende Flugtrapeznummer der Flying Mendonca. Die fünf Brasilianer zeigen unter der Zirkuskuppel Saltos und Pirouetten und lassen bei gefährlichen Sprüngen und Würfen in zwölf Metern Höhe dem Publikum den Atem stocken. Artistische Meisterleistungen bietet auch das Duo Dany und Denisa: Auf dem Rücken schwerer holländischer Friesenhengste präsentieren sie die schönsten Figuren dieser traditionellen Sparte der Artistik.

Mit sicherem Gespür für Gags, Heringshäppchen und Streicheleinheiten agieren derweil die kalifornischen Seelöwen zusammen mit Tierlehrerin Mona in einer fröhlichen Flossenshow. Als versierte Jongleure, Balancekünstler, Handstandartisten und flotte Stepptänzer sorgen sie für jede Menge Unterhaltung. Ein ungewöhnliches Requisit haben sich die Mairen Brothers für ihre Darbietung ausgesucht: ein Trike. Scheinbar mühelos formen die beiden Shootingstars Maik und René ihre Körper zu einarmigen Figuren und Skulpturen.

Bei der Equilibristik-Darbietung des Handstandakrobaten Iurie Basiuls kommt neben einer perfekten physischen Verfassung außerdem der Geist und die Seele hinzu: Ausschließlich durch seine körperliche Kraft und seinen eisernen Willen gleitet der junge Moldawier von einem Handstand in den nächsten und wie von einem Magneten angezogen, kommt er schwebend und auf unbegreifliche Art und Weise scheinbar schwerelos wieder auf die Füße.

Eine Hula-Hoop-Darbietung zeigt die Artistin Monika Sperlich. Ein tolles Bild und einen atemberaubenden Anblick verspricht ihre Nummer, bei der sie brennende Feuerringe um ihren Körper kreisen lässt. Mit artistischen Mitteln erzählt das Duo Stipka eine Liebesgeschichte zum Abheben. Riskante Berührungsversuche hoch oben in der Luft wechseln sich mit Verwicklungen und Verstrickungen der anmutigen Art ab. Den Höhepunkt ihrer Darbietung stellt der freie Fall aus der Zirkuskuppel dar.

Mit erfrischendem Humor sorgt Situationskomiker Versace in den notwendigen Umbaupausen für gute Laune. Er ist Clown und Pantomime zugleich - ein pfiffiger Bursche und ein bravouröser Komiker. Auf das gesprochene Wort verzichtet Versace ganz bewusst und kommuniziert mit dem Zuschauer allein durch die subtile Komik seiner eindrucksvollen Mimik und Gestik.

Showballett und Liveorchester umrahmen die Auftritte

Ein modernes Pferdepotpourri in feurig-spanischem Stil präsentieren der Tierlehrer Marek Jama aus Polen und die Stipkas. Rassige Araberhengste, blütenweiße Schimmel, feurige Rappen sowie tiefschwarze edle Friesenhengste führen dabei eine spanische Choreografie in Begleitung des Charles-Knie-Showbaletts auf.

Umrahmt wird die Show durch den Sound des Liveorchesters unter der Leitung von Kapellmeister Volodymyr Kozachuk und einzelnen Auftritten des Showballetts. Die Vorstellungen finden werktags täglich jeweils um 16 und 20 Uhr sowie sonntags um 11 und 16 Uhr statt. Der Eintritt kostet zwischen zwölf und 28 Euro (ermäßigt zwischen zehn und 25 Euro). Karten gibt's online bei unserem Partner Eventim.

www.zirkus-charles-knie.de