Karlsruhe Ehre, wem Ehre gebührt: Entertainer Gunzi Heil ist "Badener des Jahres 2018"

Zuerst einmal: Alles richtig gemacht, Entertainer Gunzi Heil ist der richtige Mann für diese Auszeichnung! Heute nahm er höchstpersönlich im Hofgut Maxau die Medaille entgegen und bestritt - Ehrensache! - das Programm auch gleich selbst!

Gunzi Heil ist geradezu ein bunter Hund in der Region, ka-news-Kulturredakteur Toby Frei hat diese schöne Ehrung zum Anlass genommen, dem Allround-Talent einige Fragen zu stellen.

Was bedeutet Ihnen die Auszeichnung als "Badener des Jahres 2018"?

Das war für mich eine Riesenüberraschung. Mit sowas kann man ja nicht rechnen. Ich glaube, es gab bisher erst 24 Menschen vor mir, denen diese Ehre zuteil wurde und das bei 7 Milliarden Weltbevölkerung. Da kann man leicht ermessen, wie unwahrscheinlich es ist, dass man überhaupt "Badener des Jahres" wird. Die meisten Menschen sind ja nicht einmal Badener.

Auch ihr Kompagnon Harald Hurst hat ja schon die Auszeichnung erhalten. Macht die legendäre Bühnen-Kooperation zwischen Euch immer noch so Spaß wie den immer zahlreichen Zuschauern?

Oh ja! Ich glaube, das ist vielleicht sogar ein Teil der Erklärung, warum die Zuschauer gerne kommen; weil sie merken, dass es Harald und mir tatsächlich immer großen Spaß macht, gemeinsam einen Abend zu bestreiten. Das hören wir sogar manchmal von Leuten, die sagen, dass man es direkt sehen könnte, dass wir uns mögen, dass wir auf einer Wellenlänge sind und Freunde und das auch außerhalb der Bühne.

Gibt's auch mal wieder eigene Musik?

Ja, immer wieder. Für meine Serie mit Solo-Abenden "100 +100" im Tollhaus, das nächste Mal zu sehen am 10. Oktober, bin ich eigentlich ständig am Basteln von Liedern und Texten. Aber wenn Sie Musik meinen, so voll fett mit Band, da wird es im November ein Revival unserer alten Bluesrock-Formation LA GRANGE in Originalbesetzung geben. Das wird hart und laut!

Sie stehen ja in einer ganzen Reihe von badischen Gewinnern - eine große Ehre?

Ja natürlich, eine sehr große Ehre. Und die Größe, Freiheit und Offenheit dieser urbadischen Sache erkennt man auch daran, dass der "Bund Freiheit statt Baden Württemberg" (B.F.s.B.W.) als allererstes den russischen Fußballer Sergej Kiriakow 1992 zum ersten "Badener des Jahres" kürte. Das ist in Baden wirklich groß und badisch großartig gedacht.

Wenn man die Liste weiter anschaut, von Regina Halmich über Winnie Schäfer, Tony Marshall bis Pierre M. Krause, sieht man lauter badische Exportschlager, bei Leuten wie Hans Clauser oder Annette Borchart-Wenzel hat man fundiertes, landeskundliches Wissen, Namen wie Heinz Fenrich oder Martin Wacker sind natürlich untrennbar mit Karlsruhe verbunden und mit Rudi Vogel vom Vogelbräu und dem Tannenzäpfle hat die Jury auch - bestimmt uneigennützig - für genügend Alkohol gesorgt.

Auch der Baden-Airpark und Institutionen wie die Luisenschwestern und das Stockacher Narrengericht haben den Titel schon erhalten. Und wer weiß, vielleicht wird ja irgendwann einmal noch das Unmögliche möglich und ein Schwabe wird "Badener des Jahres".

Wann und wo gibt's die legendären Poppets mal wieder zu sehen?

Mit den Poppets sind wir gerade jetzt beim 30-jährigen Jubiläum des "Gewerbehofes" live aufgetreten und eine der Hauptfiguren, der grüne Bühnentechniker Bogart, spielt im Moment eine zentrale Rolle in der Radio-Comedyserie "Der Praktikanten Pausenraum" bei RPR1. Da wird ab dem 6. August wieder jeden Morgen in der Morning-Show bei RPR1 eine neue Episode mit Bogart und den anderen Praktikanten zu hören sein.

Die Verleihung im Video

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