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Der ka-news-Kinotipp

Der Pirat und sein Lehrling:
Johnny Depp und Orlando Bloom
(Foto: pr)
"Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!" Beinahe könnte man sich der Illusion hingeben, George Lucas hätte seinen Adventure-Klassiker um den Möchtegern-Piraten endlich vom heimischen Computermonitor auf die große Kinoleinwand verholfen. Doch es ist der "Fluch der Karibik" und nicht jener von "Monkey Island", der nun über der bundesdeutschen Kinolandschaft liegt - wenngleich Orlando Bloom dem fleischgewordenen Hauptakteur der Affeninsel-Saga verdammt nahe kommen würde.

Auch sonst passt alles ins Bild: Zombie-Käpt'n LeChuck hört auf den Namen Barbossa (Geoffrey Rush) und aus Gouverneurs-Tochter Elaine wurde kurzerhand Elisabeth (Keira Knightley). Fehlt gerade noch, dass Johnny Depp den dreiköpfigen Affen mimt. Aber nicht doch. Letzterem wird vielmehr die Parade-Rolle des androgynen Piraten Jack Sparrow zuteil.

Wo eine schöne Maid... (Foto: pr)
Dessen munteres Zigeunerleben zur See erfährt jedoch einen herben Dämpfer als seine Crew meutert, ihn auf einer einsamen Insel aussetzt und mit seinem Schiff, der "Black Pearl", davonsegelt. Der zum neuen Kapitän berufene erste Maat Barbossa (Geoffrey Rush) vergreift sich bei seinen Raubzügen jedoch an einem Aztekenschatz auf dem ein grausiger Fluch lastet und die Mannschaft zwingt, fortan als untote Zombie-Piraten über die sieben Weltmeere zu schippern.

Eine Zombie-Geschichte belebt das Genre

Als die Mannen um Barbossa dann auch noch die adrette Gouverneurs-Tochter Elisabeth in ihre Gewalt bringen sehen sie sich alsbald zwei Herren gegenüber, denen man das Liebste auf Erden genommen hat: Sparrow will unter allen Umständen sein Schiff zurück und Will Turner (Orlando Bloom) seine holde Maid.

...ist auch der Zombie-Kapitän nicht weit (Foto: pr)
Jerry Bruckheimers auf Walt Disneys "Pirates Of The Caribbean" basierendes Piratenspektakel wagt sich passenderweise mit einer Zombie-Geschichte an die Wiederbelebung des lange Zeit dahinsiechenden Genres und heraus kommen 143 Minuten abenteuerlichen Popcorn-Kinos im wahrlich ganz ganz großen Stil. Johnny Depp sprüht in seiner Rolle als Jack Sparrow geradezu vor Spielfreude und ist allein schon das Eintrittsgeld wert!

Zumal "Fluch der Karibik" soviel Anstand besitzt, sich ab und an selbst nicht ganz so ernst zu nehmen: Mit dem Ergebnis, dass sogar die furchteinflößende Zombie-Crew ob der persiflagen Züge für den ein oder anderen Lacher gut ist. Fehlt nur noch ein dreiköpfiger Affe... Der "Fluch der Karibik" lastet in Karlsruhe auf der Kurbel, dem Universum sowie dem Filmpalast am ZKM.

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