Karlsruhe Badisches Staatstheater: Theaterfest läutet neue Spielzeit ein

Das Badische Staatstheater Karlsruhe startete am vergangenen Samstag, 16. September, mit einem großen Theaterfest in die Spielzeit 2017/18, die unter dem Motto "Von Furcht und Freiheit" steht. 10.000 Besucher feierten mit.

Eine Woche vor der Bundestagswahl gestalteten Mitarbeiter aller Sparten auf dem gesamten Theatergelände ein Programm, das den Mut zur Freiheit, um den es in den Produktionen der kommenden Spielzeit geht, feierte.

Gemeinsam mit Karlsruhes Erstem Bürgermeister Wolfram Jäger und der Vorsitzenden des Personalrats Barbara Kistner eröffnete Generalintendant Peter Spuhler das Fest: "Wir wünschen uns das Staatstheater als Wohnzimmer für Karlsruhe und die Region." Da das Theatergebäude inzwischen allerdings in die Jahre gekommen ist, warb er unter Applaus des Publikums für die anstehende Sanierung.

Theater sei "Wohnhaus für ganz Karlsruhe"

Wolfram Jäger erklärte das Karlsruher Theater gar zum Wohnhaus für ganz Karlsruhe und die Umgebung, in dem die unterschiedlichsten Bürger zusammen kommen können. Er hob die Bedeutung des Theaters für die Stadt hervor und versicherte den Rückhalt in Bevölkerung und Politik.

Den Höhepunkt des Tages bildete der Spielzeitcocktail im Großen Haus, bei dem das Karlsruher Ensemble mit Kostproben und Highlights aus Stücken des neuen Spielplans einen exklusiven Ausblick auf die Premieren gab.

Moderiert wurde der ausverkaufte Abend von Opernsängerin Christina Niessen und Otto A. Thoß, dem neuen Leiter des Jungen Staatstheaters. Der Erlös von über 10.500 Euro geht zugunsten des Projekts Kulturlotsen, das Kindern den Zugang zu Kultur ermöglicht. Wegen des großen Andrangs wurde live ins fast ausverkaufte Kleine Haus übertragen.

"Es braucht die kleinen Häuser ebenso wie großes Staaatstheater"

Nach der Veranstaltung wurde das Publikum von Generalintendant Peter Spuhler persönlich verabschiedet, der am Ausgang mit einem Hut noch einmal zusätzlich 3.260 Euro für den Neustart am Sandkorn-Theater sammelte. "Eine vielfältige Theaterlandschaft ist wichtig in Karlsruhe. So braucht es die kleinen Häuser ebenso wie das große Staaatstheater", so der Generalintendant.

Offene Proben, Diskussionen, Theaterführungen, Workshops, Kostümversteigerung, Technikshow, Kinderschminken, Instrumentenzoo oder Infostände – gemeinsam mit den Sparten Oper, Ballett, Konzert, Schauspiel, Volkstheater und Junges Staatstheater erlebte das Publikum intensiv die künstlerische Vielfalt in Karlsruhe und das Staatstheater als einen zentralen Ort der bürgergesellschaftlichen Begegnung.

www.staatstheater.karlsruhe.de

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