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Karlsruhe 3D-Festival "Beyond": 3Days Of Dimension

Brille aufsetzen und abtauchen - in Karlsruhe gibt es am Wochenende neue Dimensionen zu entdecken: Von Freitag, 27. Mai, bis Sonntag, 29. Mai, ist die Fächerstadt Gastgeber des weitweit ersten internationalen 3D-Festivals "Beyond".

In der Filmbranche feierte die dreidimensionale Darstellung bereits bahnbrechende Erfolge - doch auch in anderen Bereichen spielt die 3D-Technik inzwischen eine tragende Rolle. Neben aktuellen Film-Produktionen und Trends sowie der Entwicklung von Computer- und Videospielen in 3D zeigt das "Beyond"-Festival am Wochenende deshalb auch eine Vielzahl an Innovationen. Dabei steht nicht nur die optische sondern auch die akustische Wahrnehmung im Fokus. Präsentiert werden unter anderem 360-Grad-Projektionen, Holographien und Lasertechnologie.

3D-Innovationen auch in Medizin einsetzbar

So können sich die Besucher sich unter anderem durch das Karlsruher Schienennetz navigieren, Avatare mit ihrer Körperbewegung steuern und auch gänzlich ohne Brille soll es möglich sein, Installationen dreidimensional zu erleben. Dabei sollen neue 3D-Entwicklungen vor allem die Operationsmethoden in der Medizin optimieren. Das KIT entwickelte hierzu Simulationen, die in der Herzchirurgie eingesetzt werden können. Chirurgen soll es dadurch möglich werden, bei Eingriffen eine räumliche Darstellung des Herzens zu erhalten, für die im OP weder Brille noch Joystick erforderlich sind.

Das 3D-Festival ist ein Projekt der 2010 gegründeten 3D-Allianz Karlsruhe - einem Zusammenschluss der Bereiche Medienkunst, Wissenschaft und Forschung. Mit dabei: das ZKM, die Hochschule für Gestaltung (HfG), die Karlshochschule International University, das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) und das Engineering Mathematics and Computing Lab (EMCL) am KIT, die Staatliche Hochschule für Musik und die Schauburg.

"Forschungs- und Kulturkapazität macht Karlsruhe zur Metropole"

Ins Leben gerufen wurde es von Ludger Pfanz, Professor an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Die Fächerstadt habe mit ihren Einrichtungen die ideale Voraussetzung, Kunst, Forschung und Wissenschaft in dieser einzigartigen Weise zu verbinden. Entstanden ist das Projekt schließlich innerhalb von nur vier Monaten.

Im 'Beyond'-Festival kämen alle Faktoren zusammen, für die Karlsruhe mit seiner künstlerischen Kultur stehe, hob auch Kulturamtsleiterin Susanne Asche bei der Pressekonferenz am Mittwoch hervor. "Hier verbinden sich Kunst und Technik in einzigartiger Weise und schaffen gemeinsam etwas ganz Neues". Heruntergebrochen auf die Einwohnerzahl mache die Forschungs- und Kulturkapazität Karlsruhe zu einer Metropole, so die Direktorin des Kulturamtes der Stadt.

Eröffnet wird das international bisher einmalige Festival am 27. Mai um 10 Uhr mit dem Symposium "3D and Beyond - The Future of Audiovisual Media" im ZKM-Mediatheater. Hauptveranstaltungsorte sind das ZKM, die Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) und die Schauburg. Weitere Veraanstaltungsorte sind das Lifecycle Engineering Solutions Center (LESC) des KIT und der Filmpalast am ZKM.

Mehr Infos und das gesamte Programm gibt's im Internet.

www.beyond-festival.de

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    unbekannt
    (4000 Beiträge)

    26.05.2011 22:07 Uhr
    3D-Festival "Beyond": 3Days Of Dimension
    Wie bitte?
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