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Kultur in Karlsruhe | SCHLOSSLICHTSPIELE Mit dem SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festival leuchtet Karlsruhe bis in den Oktober hinein.

PARTNER DER WOCHE - Am 18. August, startet das SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festival Karlsruhe. An elf verschiedenen Orten der Innenstadt werden bis zum 3. Oktober allabendlich verschiedene Lichtinstallationen und Illuminationen zu sehen sein. Ein Spielort des Light Festivals ist das Schloss mit den SCHLOSSLICHTSPIELEN Karlsruhe.

„Nach einem Jahr im virtuellen Raum kehren die SCHLOSSLICHTSPIELE wieder auf die Fassade unseres einzigartigen Karlsruher Schlosses zurück. Unter dem Motto ‚Das Leben in die Hand nehmen‘ zeigen sie, dass wir wieder nach Chancen des analogen Lebens greifen“, sagt der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Rahmen einer Pressekonferenz.

„Die SCHLOSSLICHTSPIELE präsentierten einen zweifachen Sog, einen Sog des Sounds, der den Sog der Bilder antreibt. So werden die SCHLOSSLICHTSPIELE zu einem visuellen Gesang des Miteinanders und Füreinander. Es geht 2021 nämlich gerade darum, die physische Distanz durch die Corona-Pandemie nicht zu einer sozialen Distanz werden zu lassen. Wir müssen das Leben wieder gemeinsam in die Hand nehmen und nach neuen Lebensformen suchen“, so der Kurator der SCHLOSSLICHTSPIELE und künstlerische Vorstand des ZKM, Peter Weibel.
So ganz werden die SCHLOSSLICHTSPIELE aber nicht auf Virtualität verzichten. Viele Gäste, gerade aus dem Ausland, werden nicht nach Karlsruhe reisen können. Für sie halten die SCHLOSSLICHTSPIELE an der digitalen Edition – in kleinerem Umfang – fest.

Greifbar war bei der Pressekonferenz schon der BBBank-Newcomer- Preis für Projection Mapping. Ausgezeichnet wurde damit der „Karlskompensator“ von Crushed Eyes Media, der auch bei der Premiere auf dem Schloss zu sehen sein wird.

 
Übergabe BBBank-Newcomer-Preis mit (v.l.): Martin Wacker (KME), Michael Gene Aichner (Crushed Eyes Media), Oliver Lüsch (BBBank), Dominika Szope (ZKM), Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister Karlsruhe).
Übergabe BBBank-Newcomer-Preis mit (v.l.): Martin Wacker (KME), Michael Gene Aichner (Crushed Eyes Media), Oliver Lüsch (BBBank), Dominika Szope (ZKM), Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister Karlsruhe). | Bild: Magali Hauser

Die Rückkehr in das analoge Leben verläuft mit Bedacht. Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe im Jahr 2021 sind somit eine reine Kunstinstallation. Aus früheren Veranstaltungen gewohnte Annehmlichkeiten wie Gastronomie vor dem Schloss oder Sitzgelegenheiten werden in diesem Jahr von der Organisation nicht bereitgestellt. Zudem ist das Programm auf zwei Shows in einem Durchlauf am Abend begrenzt. Sollte es dennoch am Abend auf dem Schlossplatz zu eng werden, ist der Abbruch der Show die Ultima Ratio. Hinweise, Durchsagen, Personal und Ordnungsdienste sowie die Menschen selbst sollen aber dafür sorgen, dass der „große rote Knopf“ nicht gedrückt werden muss.


Es gibt beim Light Festival Karlsruhe, das wesentlicher Bestandteil des
von der Bundesstiftung „Neustart Kultur“ geförderten Karlsruher Kultursommers ist, auch mehr zu erleben als allein die SCHLOSSLICHTSPIELE. „Mit dem Light Festival strahlt neben unserem
Schloss auch die City stärker“, sagt Martin Wacker, Geschäftsführer der
Karlsruhe Marketing und Event GmbH. Da ist beispielsweise das KIT, auf dessen Bibliotheks-Fassade der ehemalige KIT-Student Alexander Gerst, seine Botschaft an seine Enkelkinder sendet. Auf dem Alten Schlachthof auf der Fassade des Substage sprechen Karlsruher Bürgerinnen und Bürger in der Projektion #odeandiefreude von Jonas Denzel ihre Ode an die Freude. Aber auch der Turm der Volkswohnung, die Fassade des Naturkundemuseums sowie der Festplatz und der Marktplatz sind einige Stationen des Light Festivals, die zum Rundgang durch das leuchtende Karlsruhe einladen.

Weitere Informationen zu den SCHLOSSLICHTSPIELEN gibt es hier.

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