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Karlsruhe Fantasy-Abenteurer und Technik-Spektakel: Die ersten 20 Minuten von "Avatar"

Was wenn man die Augen schließt und sie in einer Welt wieder öffnet, die ganz anders ist, als alles bisher Gesehene. James Cameron schickt in seinem neuem Werk die Kinogänger auf eine Reise zu dem fantastischen Planeten Pandora - und am Freitag konnten unter anderem im Filmpalast am ZKM 20 Minuten dieses Spektakels bewundert werden.

"Ich weiß, ihr habt lange darauf gewartet..." - Der Regisseur ließ es sich natürlich nicht nehmen, via Videoübertragung selbst ein paar wenige Worte über sein Werk zu sagen, welches nach über zehn Jahren Reifezeit endlich die 3-D Kinos der Welt erobern soll. Die Geschichte ist nun zumindest ein bisschen klarer: Es dreht sich um Jake Sully, einen Soldaten der im Rollstuhl sitzt und endlich eine Chance sieht, das Beste aus seiner Situation zu machen. Er lässt sein Bewusstsein in einen neuen Körper - einen Avatar - einpflanzen und bricht in eine Welt auf, die ihm selbst so fremd und neu ist, wie dem Zuschauer. Er beginnt als Kämpfer unter menschlichen Avataren, doch bald schließt er sich den einheimischen Na'vis an, die in die endgültige Schlacht gegen die Menschheit ziehen müssen.

Urwald-Monster zum greifen nah

Die Story selbst verspricht Science-Fiction vom Feinsten, was beim Schöpfer von "Terminator" oder "Abyss" auch nicht anders zu erwarten war. Was an diesem Film neu ist, ist die Technologie: Der komplett am Computer entstandene Film ist speziell für die neuste 3-D-Technik ausgelegt und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Szenen auf Pandora, die stark an ein Computerspiel erinnern, sind mit einer Detailgenauigkeit und Farbenpracht gestaltet, wie man sie wohl in dieser Form noch nie auf der Leinwand zu Gesicht bekommen hat. Ob Jake Sullys Avatar gegen dinosaurierähnliche Riesenmonster kämpft, oder er in der Tiefe des Dschungels die fluoreszierenden Farben der Natur bewundert  - was in 2-D schön wäre, ist in der dritten Dimension atemberaubend.

Was der 3-D-Brillenträger im Dezember nun wirklich von diesem Silverscreen-Spektakel erwarten kann, das ist auch nach 20 Minuten schillernder Farben, blauer Aliens und fesselnder Action noch nicht wirklich klar. Man darf gespannt sein, womit James Cameron die Zuschauer ab dem 17. Dezember noch überrascht, wenn "Avatar - Aufbruch nach Pandora" in die Kinos kommt. Sicher ist trotzdem eines: Dieser Film wird das Paradies für Fantasy- und Science-Fiction-Freunde sein.

www.filmpalast.net

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Kommentare (1)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1 Beiträge)

    18.03.2010 01:17 Uhr
    AVATAR als bester Film der letzten und nächsten 10...
    AVATAR hat das geschafft wovon die meisten Filmproduzenten Leben lang träumen, denn besten Film aller Zeiten zu produzieren. James Cameron hat es geschafft. Denn Film sollte man im Kino in 3D gesehen haben, selbst wenn jetzt für das Zuhause die 3D Technik kommt, wird es noch lange nicht so schön sein, denn Film privat anzusehen wie im Kino.

    Wer Interesse an 3D und Virtual Reality Technik hat, kann gerne sich auf meiner Seite www.live4d.de umsehen. Da geht es hauptsächlich um Stereoskopie und VR Hardware.

    Gruß
    Waldemar
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