"Die Gründung der GmbH gestern war ein Zwischenschritt", erklärte der Vorsitzende des Stadtjugendausschuss, Christian Klinger, am Morgen im Gespräch mit ka-news. Die Federführung liege derzeit noch beim Stadtjugendausschuss, im zweiten Schritt würden weitere Gesellschafter an Bord geholt.

Die Karlsruher Messe und Kongress Gesellschaft (KMK) muss nun zunächst den Beschluss fassen, die angedachten 26 Prozent der Das Fest GmbH zu übernehmen. Der Anteil des Stadtjugendausschusses soll sich daraufhin wie geplant auf 25 Prozent reduzieren. Die weiteren Gesellschafter, wie die B.I.G.-Gruppe, Rock-Shop, die Brauerei Hoepfner und Getränke Ball, seien Minderheiten-Gesellschafter, deshalb warte man jetzt zuerst die Zusage der KMK ab.

"Sehr gute und tragfähige Lösung"

Währenddessen laufen die Planungen für "Das Fest" 2010 bereits. Oberbürgermeister Heinz Fenrich hatte auch noch einmal versichert, dass das Festival dieses Jahr stattfinden werde. Die Mitarbeiter des Stadtjugendausschuss, die bisher "Das Fest" organisiert haben, wären jetzt in die neue GmbH eingebunden. Der frühere Geschäftsführer des Stadtjugendausschuss, Josef Seekircher, hat die vorübergehende Leitung der neuen Gesellschaft übernommen. Sobald die KMK dabei ist, soll wie geplant Martin Wacker Geschäftsführer werden.

Die Rahmenbedingungen seien nun geschaffen, so Klinger, der sich zufrieden zeigte: "Im Sinne des Stadtjugendausschuss ist das eine sehr gute und tragfähige Lösung." Ursprünglich habe man "Das Fest" ganz abgeben wollen, der OB habe aber darum gebeten, dass der Stadtjugendausschuss dabei bleibt. Beim nächsten "Fest", das von 23. bis 25. Juli stattfinden soll, ist der ehemalige Träger dann für die Organisation des Familien- und Kinderbereich zuständig.

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