Im Rahmen der Fairen Wochen veranstaltet die Kinemathek Karlsruhe eine eigene Reihe mit dem Titel “fair (un)möglich”, in der sie den Begriff “Fairness” auf vielfältige Art und Weise beleuchtet.
Vor der Küste Ghanas wird 2007 eine der größten Ölquellen Afrikas gefunden. Die Langzeitdokumentation “Oil Promises – Ghanas Traum vom Schwarzen Gold” schildert die Auswirkungen der neuen Einnahmequellen auf eine verschlafene Küstenregion, in der die Menschen bislang von Fischfang oder Kautschukanbau leben.

Rhythmisch und lebendig erzählt “Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod” die Geschichte der eigenständigen und weitgehend unbekannten Musik der Einwanderer:innen aus der Türkei sowie ihrer Kinder und Enkelkinder in Deutschland.

Der Dokumentarfilm “Landretter” porträtiert vier Menschen und deren Schicksale. Alle haben sie sehr unterschiedliche Hintergründe: eine Bürgermeisterin, ein Astronom, ein Gastronom, eine Bäuerin, die sich im Europaparlament engagiert. Beheimatet sind sie alle auf dem Land in Sachsen, im Allgäu und in Österreich. Am Ende vereint sie der gemeinsame Kampf für ihre jeweilige Heimat.

“Thank You for the Rain”: Vor fünf Jahren greift der kenianische Bauer Kisilu Musya erstmals zur Kamera und beginnt das Leben seiner Familie, seines Dorfes und die desaströsen Auswirkungen des Klimawandels zu filmen. Der Regen – normalerweise ein Segen für das Dürregebiet – wird zu einer zerstörerischen Macht, der die sorgsam gehegten Pflanzen und damit die Lebensgrundlage der kenianischen Familie mit sich reißt.

In „Machines” zeigt Regisseur Rahul Jain, Arbeiter:innen der indischen Textilfabriken, die jeden Tag in derselben Umgebung schuften und leben. Es entstand ein ernüchterndes Dokument systematischer Ausbeutung.

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