KSC-Trainer Christian Eichner vertraute in Dresden der gleichen Startelf, die er gegen Hannover gebracht hatte. Dieses Team welches gegen die 96-ger noch so erfolgreich war - aber enttäuschte in Dresden total. Eichners Erklärung dafür? "Das Problem heißt Konstanz. Spieler, die eine Woche zuvor top performt haben - schafften das dann nicht. Da es einige waren, waren wir eben unterlegen."

Wer ersetzt Choi? 

Gegen Heidenheim wird diese Formation sicher geändert, schon allein, weil Kyoung Rok Choi gesperrt ist. Für Choi stehen Dominik Kother, Lucas Cueto und Malik Batmaz bereit. KSC-Gegner Heidenheim ist im Aufwind, gewann zuletzt drei Spiele in Folge. "Man sieht, wenn man in dieser Liga eine kleine Serie hat, geht es schnell nach vorne", so "Eiche."

Christian Eichner (KSC Trainer) mit der Mannschaft.
Christian Eichner (KSC Trainer) mit der Mannschaft. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Der KSC habe diese Serie nicht und ist "daher im Moment eher dabei den Rückspiegel zu putzen, als auf einen einstelligen Tabellenpatz zu schauen. Obwohl das absolut drin ist", so Eichner weiter. "Heidenheim hat eine richtig starke Mentalität, eine enorme Körperlichkeit, Zweikampfhärte und Laufstärke. Zudem ist Tim Kleindienst einer der Unterschiedsspieler in dieser Liga."

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All das seien Attribute, die dazu führen, "dass wir einen großen Respekt vor Heidenheim haben. Die machen dort eine tolle Arbeit. Leider hat es für ganz oben noch nicht gereicht, aber ich glaube, irgendwann kommt das. Dort sind vernünftige und fleißige Leute am Werk", sagt der KSC-Coach.

Hofmann vs. Kleindienst

In Sachen Torjäger ist der KSC besser aufgestellt als das schwäbische Team. Philipp Hofmann erzielte schon acht Treffer, Kleindienst brachte es auf vier. Die aktuelle Form spricht für den FCH, denn die Elf von Trainer Frank Schmidt gewann zuletzt drei Begegnungen in Folge – der KSC nicht.

Frank Schmidt (Trainer Heidenheim 1846) zur Halbzeit
Frank Schmidt (Trainer Heidenheim 1846) zur Halbzeit | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Fans können auf Treffer hoffen, denn im Durchschnitt fallen bei einem Aufeinandertreffen der Teams 2,4 Treffer. Die Badener treffen im heimischen Wildpark im Schnitt 1,54-mal pro Partie. Aber: Heidenheim konnte nur eines der letzten fünf Spiele gegen den die Blau-Weißen gewinnen. Das häufigste Resultat? 1:1, vier Spiele endeten so.

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Auch die Auswärtsbilanz der Heidenheimer ist nicht gerade furchterregend. Von sieben Spielen wurden vier verloren. Keines endet remis. Schafft es der KSC in einem Heimspiel mit 1:0 in Führung zu gehen, werden 70 Prozent der Partien siegreich gestaltet. Optimistisch macht die KSC-Anhänger: Der KSC hat in den letzten 13 Spielen immer mindestens einen Treffer erzielt.

Letzter Heimsieg schon neun Jahre zurück

Der letzte KSC-Heimsieg liegt lange zurück - 2012… Torschützen beim 5:2 waren Selcuk Alibaz, Hakan Calhanoglu, Jan Mauersberger und zweimal Koen van der Biezen. Trainer: Markus Kauczinski. In einer Statistik liegen die Karlsruher an der Spitze. Bei den Roten Karten, schon dreimal wurde die einem Wildparkprofi gezeigt.

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Vor einem Jahr belegten die Badener nach der gleichen Anzahl der ausgetragenen Begegnungen mit 25 Punkten Position sechs in der Tabelle, derzeit steht man mit 21 Zählern auf Rang zehn.