Christian Eichner sah am Samstag Abend ein "sehr wildes und packendes Spiel", wie er auf der Pressekonferenz nach der Partie erzählt. "Mit der ersten Halbzeit war ich grundsätzlich sehr einverstanden", so Eichner. Viele Kleinigkeiten haben das Spiel aber dann gedreht. 

"Wir können mit dem Punkt wahrscheinlich besser leben vom Gesamtpaket her", sagt Christian Eichner. Den Punkt aus dem 2:2-Unentschieden gegen Darmstadt nehme er aber gerne mit. Schließlich habe man massives Glück gehabt, dass dieses Spiel 2:2 ausgegangen ist. 

Der Karlsruher Marco Thiede (l) im Zweikampf mit Darmstadt-Profi Matthias Bader.
Der Karlsruher Marco Thiede (l) im Zweikampf mit Darmstadt-Profi Matthias Bader. | Bild: Uwe Anspach/dpa

"Wir kommen sehr läpsch aus der Pause, das ist nicht die größte Stärke unserer Mannschaft", weiß Christian Eichner. Der Cheftrainer meint die Minuten nach der Pause, die in den letzten Wochen und Monate immer wieder für Gegentore gesorgt haben. So auch im Spiel gegen Darmstadt. "Das ist eine Minutenanzahl, in der wir Probleme haben."

In den Minuten nach der Halbzeitpause hat Darmstadt das Spiel gedreht. Innerhalb von drei Minuten stand es nicht mehr 1:0 für den KSC. Sondern 2:1 für Darmstadt 98. "Wir haben uns aber über mehr Ballbesitz zurück ins Spiel bekommen", erklärt Eichner. 

Karlsruhes Philipp Hofmann (l) und Darmstadts Thomas Isherwood haben den Ball aus dem Blick verloren.
Karlsruhes Philipp Hofmann (l) und Darmstadts Thomas Isherwood haben den Ball aus dem Blick verloren. | Bild: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

Zufrieden ist der Cheftrainer auch mit dem neuen 4-4-2 System. "In unserem Bereich war das ansprechend", meint er. Man habe gute Szenen im Spiel drin gehabt und könne durchaus etwas mitnehmen."

Weiter geht es für den KSC bereits am Dienstag im DFB-Pokal. Auswärts treffen die Badener auf die TSG 1860 München. Selbstverständlich will der KSC eine Runde weiterkommen und somit zu den letzten acht Teilnehmern des Pokals zählen.