Christian Eichner ist nach dem Sieg im Achtelfinale des DFB-Pokals mehr als zufrieden. "Ein großes Kompliment an die Mannschaft fürs Weiterkommen", sagt der Cheftrainer nach der Partie. Durch den 1:0 Sieg über 1860 München steht der KSC nun im Viertelfinale des DFB-Pokals. "Das ist ein historisches Weiterkommen unter die letzten Acht", meint Eichner. Zuletzt habe es solch einen Pokalerfolg vor 25 Jahren gegeben.

"Wir haben sehr stark leiden müssen"

Trotzdem weiß der Cheftrainer, besonders im Hinblick auf die erste Halbzeit der Partie, dass der Klassenunterschied zwischen den Löwen und dem KSC kaum spürbar war. "Wir haben sehr stark leiden müssen." 1860 München sei ein gut organisierter Gegner gewesen, der keine Fehler angeboten hat und ein richtig gutes Passspiel aufgezogen hat. "Genau so ein Spiel habe ich erwartet", erzählt Christian Eichner.

DFB-Pokal: 1860 München vs. KSC
Bild: Mia

Die schlechte Leistung des KSC in der ersten Hälfte hat auch Christian Eichner gesehen. "Bei uns hat von allem etwas gefehlt." Neben "geistiger Frische" und "Wachsamkeit" habe auch "die letzte Gier" gefehlt. In der Halbzeitpause hat das Trainerteam aber scheinbar den richtigen Ton getroffen, denn ab Halbzeit zwei blühte der KSC zumindest etwas auf. "Wir haben die Jungs ein bisschen aufgeweckt und danach auf dem Platz eine andere KSC-Mannschaft erlebt."

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"Wir haben die Bälle früher erobert und auch konsequent nach vorne gespielt", so Eichner. Der KSC wollte die Münchner Löwen zu Fehlern zwingen. "Das Tor war dann folgerichtig", meint Eichner. Der Siegtreffer fiel an diesem Abend durch einen Hand-Elfmeter, welcher eiskalt von Marvin Wanitzek verwandelt wurde.

"Wir haben die Führung konsequent verteidigt, Chancen aber liegen gelassen und so musst du am Ende zittern", sagt der Cheftrainer. Dennoch sei es in Summe genau solch ein Sieg gewesen, den man brauche, um in so einem Wettbewerb weiterzukommen. Eichner spricht von einem "dreckigen 1:0 Sieg."

DFB-Pokal: 1860 München vs. KSC
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"Das ist heute eine historische Geschichte, dass wir die Kugel wieder zurück in den Topf legen", meint Eichner. Deshalb freute er sich umso mehr auf die Heimfahrt mit Musik, sicherlich von DJ Gersi und "dem ein oder anderen Kaltgetränk für die Jungs."