Der KSC feiert im heimischen Wildpark gegen Hannover 96 ein Schützenfest: 4:0 gewinnen die Blau-weißen gegen die Gäste aus dem Norden. "Der Sieg tut uns gut", sagt Eichner und auch Daniel Gordon äußert sich positiv gestimmt über das Heimspiel: "Ein verdienter Sieg, auch in seiner Höhe", meint Torschütze Daniel Gordon nach der Partie. 

Eichner: "Man hat der Mannschaft angemerkt, was die Führung mit ihr gemacht hat"

Christian Eichners Mannschaft habe ein paar Minuten gebraucht, um "die Bälle auch auf die letzte Linie zu transportieren". Doch in der 17. Minute zappelte der Ball im gegnerischen Tor, als Choi die Kugel nach hervorragender Vorarbeit in die Maschen schob. "Das war ein herausragendes Tor, was die Mannschaft da herausgespielt hat." "Man hat der Mannschaft angemerkt, was die Führung mit ihr gemacht hat", so der Cheftrainer. 

KSC gegen Hannover am 27. November
Bild: Mia

Die Blau-Weißen haben daraufhin "konsequent nach vorne gespielt", den Gegner, "der kurz in den Seilen hing, dort gelassen" und sich mit dem 2:0 und 3:0 belohnt. "Wir waren uns dessen bewusst, dass es in der zweiten Halbzeit keine leichte Aufgabe gibt", sagt der Cheftrainer. Trotzdem habe dies seine Mannschaft "anständig verteidigt". "Mit dem 4:0 war logischerweise dann der Deckel drauf."

KSC gegen Hannover am 27. November
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Ein Spiel "ganz nach meinem Geschmack", sagt Daniel Gordon über den 4:0 Erfolg. "Wie wir ins Spiel gekommen sind, wie wir Fußball gespielt haben, wie wir die Tore gemacht haben, es war wirklich ein gelungener Tag für uns", resümiert der älteste Spieler der zweiten Liga. 

Gordon: "Ich genieße den Moment"

Die Tore haben der Mannschaft "Sicherheit gegeben", meint Gordon. "Es war enorm wichtig, den Anschlusstreffer gar nicht erst zuzulassen." Deshalb gibt es von Gordi noch ein Kompliment mehr an die Mannschaft, zu null gespielt zu haben.

Die Karlsruher Mannschaft bejubelt den Treffer zum 2:0 durch Daniel Gordon (M).
Die Karlsruher Mannschaft bejubelt den Treffer zum 2:0 durch Daniel Gordon (M). | Bild: Uli Deck/dpa

Daniel Gordon hat am Samstag mit dem jüngsten Spieler der Zweitliga-Geschichte zusammengespielt und ist gleichzeitig selbst der älteste Spieler der Zweiten Liga. "Was soll ich sagen, ich genieße den Moment", sagt der 36-Jährige. Und weiter meint er auch: "Alter ist vielleicht doch nicht so entscheidend." "Ich weiß schon, dass ich meine Tage zähle, aber ich versuche trotzdem, meine Leistung auf den Platz zu bringen und das gelingt mir gerade gut." Bleibt zu hoffen, dass dem KSC-Routinier Gordon noch einige Zeit erhalten bleibt.