Mit einem Doppelpack brachte U20-Nationalspieler Ransford-Yeboah Königsdörffer die Gastgeber in Führung (47./55. Minute), zudem traf Christoph Daferner (69.) für Dresden. Zwar hatte KSC-Stürmer Fabian Schleusener (52.) zwischenzeitlich den Aufgleich erzielt, doch insgesamt zeigte die Mannschaft von Trainer Christian Eichner viel zu wenig. Zudem musste sein Team nach der Gelb-Roten Karte gegen Kyoung-rok Choi (61.) rund eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.

Dass Dresden nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen unbedingt siegen musste, merkte man der Mannschaft zunächst nicht an. Sie überließ dem KSC häufig den Ball, der gleich in der zweiten Minute durch Philipp Hofmanns Schuss nach einer Ecke die erste große Chance hatte. Es sollte der Höhepunkt der ersten Halbzeit bleiben.

Königsdörffer köpfte ims leere Tor

Königsdörffer riss seine Mannschaft aus dem Trott. Mit etwas Glück setzte sich der 20-Jährige gegen zwei KSC-Verteidiger durch und schob den Ball platziert in die lange Ecke. Karlsruhe konterte fast umgehend, als Schleusener nach einem Freistoß die Übersicht behielt. Nur drei Minuten später war Königsdörffer nach einer Ecken-Variante am langen Pfosten völlig frei und köpfte ins leere Tor.

Dann dezimierte Choi den KSC durch ein unnötiges Foul an Michael Akoto, der kurz darauf den Pfosten (63.) traf. Daferner krönte die Leistungssteigerung Dresdens schließlich mit seinem achten Saisontor durch einen sehenswerten Schuss aus gut 20 Metern.

© dpa-infocom, dpa:211205-99-266109/2