Kapitän Jerome Gondorf gibt die Marschrichtung für das KSC-Team gegen den Tabellenletzten FC Ingolstadt vor: "Wir wollen die drei Punkte hierbehalten", sagt "Jego" und ergänzt: "Wir haben noch vier Spiele, da wollen wird das Maximale rausholen." Denn dann könnte, "es für uns noch ein, zwei Plätze in der Tabelle nach vorne gehen. Das bringt uns allen etwas. Dem Verein, den Fans und natürlich unserem Konto."

Haken an den Klassenerhalt

Aber vor allem sei man das "ganz einfach den Fans schuldig, die endlich wieder da sein dürfen." Trainer Christian Eichner schlägt in die gleiche Kerbe: "Wir können vor den eigenen Fans einen Haken dranmachen, und unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen."

Christian Eichner (KSC Trainer) im Training.
Christian Eichner (KSC Trainer) im Training. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Wechselspielchen in der KSC-Startelf müssen auch gegen den FC Ingolstadt weitergehen. Für den gesperrten Innenverteidiger Daniel Gordon kehrt Daniel O‘Shaughnessy ins Abwehrzentrum der Badener zurück. Philip Heise hat seine Gelbsperre abgesessen. Für ihn muss Kilian Jakob von der Position des Linksverteidigers auf die Auswechselbank.

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Da Marco Thiede bis Saisonende wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfällt, könnte wieder der Niederländer Ricardo van Rhijn, der bald 31 Jahre alt wird, rechts in der Kette verteidigen. Oder erhält Eigengewächs Jannis Rabold, der rund zehn Jahre jünger als van Rhijn ist und dessen Vertrag - wie der des Holländers - im Sommer ausläuft, eine Chance sich zu zeigen? Egal er aufläuft – gegen Ingolstadt soll der Sack zugemacht werden.

Ingolstadt: schlechteste Abwehr, schlechtester Sturm

Soll heißen: mit einem Sieg gegen den FCI soll der Klassenerhalt gesichert werden und der Abstieg des Gegners besiegelt werden. Ingolstadt blieb zuletzt harmlos und ist kaum mehr zu retten. Das belegen etliche Zahlen. Die "Schanzer" haben die meisten Treffer in Liga zwei kassiert: 56. Zudem erzielte die Elf in 30 Begegnungen magere 24 Treffer - auch das ist der schlechteste Wert der Liga.

KSC-Training am 13. April
Bild: Mia

Ingolstadt kann bestenfalls noch den Relegationsrang erreichen. Den belegt Dresden und die Dynamos haben zehn Punkte mehr als die Kicker aus der Stadt an der Donau in Oberbayern - die 36.952 Einwohnern hat - auf dem Konto. Daher ist die Hoffnung auf den Klassenhalt nur noch sehr, sehr vage. Um die Hoffnung am Leben zu erhalten ist ein Sieg beim KSC - Pflicht.

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FCI-Coach Rüdiger Rehm kam bisher auf 0,85 Punkte pro Partie, KSC-Cheftrainer Eichner kann die stolze Bilanz von 1,41 Zähler pro Partie vorweisen. Die Clubs trafen in zehn Begegnungen aufeinander. Die Bilanz des KSC: drei Siege und drei Unentschieden. Die durchschnittliche Trefferzahl in diesen Aufeinandertreffen: zwei. Das häufigste Endergebnis: 1:0.

Hinspiel endet 1:1 - beide Tore macht der KSC

Die Partie in der Hinrunde endete 1:1, die Fächerstädter erzielten dabei beide Treffer. Dominik Kother - inzwischen nach Waldhof Mannheim ausgeliehen - traf für die Badener. Christoph Kobald hatte zuvor die Gastgeber mit einem Eigentor in Führung gebracht. Filip Bilbija ist mit sechs Treffern bester FCI Torschütze, Philipp Hofmann bringt es im KSC-Trikot auf 19 Tore.

Christoph Kobald (KSC 22) am Ball. Sein Vertrag beim KSC läuft im Sommer 2023 aus.
Christoph Kobald (KSC 22) am Ball. Sein Vertrag beim KSC läuft im Sommer 2023 aus. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Der KSC hat nur eines der letztem fünf Spiele gegen die Ingolstädter verloren. Zuletzt gewannen die Badener ein Auswärtsspiel in Ingolstadt im Jahr 2015, mit 3:1.Torschützen: Rouwen Hennings mit einem Doppelpack, dazu Daniel Gordon. Der KSC hat keines seiner letzten fünf Heimspiele verloren. Und nur in zwei von 15 Partien im Wildpark blieb die Eichner Elf ohne Treffer.

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Ingolstadt hat in den letzten neun Spielen immer mindestens ein Gegentor kassiert. De KSC Heimbilanz: Fünf Siege, sieben Unentschieden, drei Niederlagen. Die Wildparkprofis führen mit vier Platzverweisen auf diesem Gebiet die Sünderkartei der 2. Bundesliga an.