Am kommenden Samstag tritt der Karlsruher SC im Top-Spiel der 2. Bundesliga um 20.30 Uhr beim Hamburger SV an. Christian Eichner, Cheftrainer des KSC, freut sich auf die Partie zur "Prime-Time", wie er am Donnerstag auf der Pressekonferenz erklärt.

"Ein Spiel, auf das wir uns mega freuen"

"Es ist ein Spiel, auf das wir uns mega freuen", eröffnet Eichner, der mit seinem Team auf einen Gegner trifft, den er gut kennen dürfte. In der vergangenen Saison duellierten sich die Badener insgesamt vier Mal mit den Rothosen. Zu den Ligaspielen kam das Spiel im DFB-Pokalviertelfinale und ein Test in der Winterpause. 

Christian Eichner (KSC Trainer)
Christian Eichner (KSC Trainer) | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Dennoch steht für Eichner fest: "Ein Spiel in Hamburg zu bestreiten ist etwas Besonderes, daran hat sich nichts verändert. Die vergangenen Spiele waren immer sehr eng, wenn wir elf gegen elf gespielt haben und das Ziel ist, weiter Punkte auf unser Konto zu packen."

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Einen Grund zum Jubeln gab es bei diesen Auseinandersetzungen aus KSC-Sicht aber nur selten etwas. Das Hinspiel im Wildpark - ein 1:1 - markiert den einzigen Punktgewinn gegen die Elf von Tim Walter. Es folgte das Aus im DFB-Pokal in der Verlängerung und das klare 3:0 am 30. Spieltag. Im Wintertest behielt der HSV mit 2:0 die Oberhand. 

"Aufstieg geht nur über den HSV"

"Es treffen zwei Teams aufeinander, die aktuell gut beinander sind und mit den Erinnerungen an diese Spiele, ist die Freunde bei mir und der Mannschaft sehr groß", so Eichner und ergänzt: "Wir wissen, welche Art auf uns zu kommt und welche Haltung wir brauchen."

Auch seine Mannschaft bringe einige Dinge mit, die unangenehm für einen Gegner sein können und auch fußballerisch habe seine Elf einen Schritt nach vorne gemacht. "Blickt man auf die Tabelle, sieht man, dass der Gegner nicht jedes Spiel gewonnen hat, auch wenn der Aufstieg eigentlich nur über den HSV gehen darf."

Christian Eichner (KSC Trainer) motiviert mit Trainingshemden, bei einer Trainingseinheit.
Christian Eichner (KSC Trainer) motiviert mit Trainingshemden, bei einer Trainingseinheit. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Vom einstigen Bundesliga-Dino erwartet Eichner einen dominanten Auftritt. "Sie haben eine große Überzeugung ihres Spielstils und mit Ball strahlen sie eine große Dominanz aus. Bis zu einem gewissen Grad ist das in Ordnung, weil es auch darauf ankommt, wo dieser Ballbesitz stattfindet."

Mit zwei Ex-HSV'lern zum Sieg

Hinzu komme für Eichner eine "große Portion individuelle Qualität, die auch in dieser Transferperiode nochmals  verstärkt wurde. Sie haben interessante Jungs dazu bekommen, die den Kader nochmals breiter aufstellen." Gepaart mit der Tatsache, dass es sich um ein Auswärtsspiel handle, sei die Partie "eine große Aufgabe, auf die die Mannschaft vorbereitet sein wird."

Mikkel Kaufmann (44)
Mikkel Kaufmann (44) | Bild: Mia

Mit Stephan Ambrosius und Mikkel Kaufmann stehen Eichner zwei Spieler mit HSV-Vergangenheit zur Verfügung. Während ein Einsatz von Leihgabe Ambrosius nach zwei überzeugenden Auftritten sicher sein dürfte, muss sich Kaufmann wohl mit der Bank begnügen. Zu stark waren die Auftritte seiner Konkurrenten um einen Platz im Sturmzentrum. Eichner lässt ein Hintertürchen aber offen. 

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Der Däne habe weiter Fortschritte im Training gemacht. "Mikkel hat eine ganze Woche trainiert, was für ihn wirklich top ist, weil er immer wieder nach Einsätzen muskuläre Probleme hatte. Er ist - gerade weil es gegen seinen Ex-Klub geht - eine Option, um dem Gegner über einen langen Zeitraum wehzutun."