Am Ende stand Ernüchterung: Mit 3:1 muss der KSC die Heimreise aus der Hansestadt antreten. St. Pauli zeigte dem KSC in fast allen Belangen Grenzen auf. Die Badener konnten sich erst in der zweiten Halbzeit verbessern. Christian Eichner stellte im Vergleich zum 2:3-Niederlage im Elfmeterschießen bei St. Paulis Stadtrivale Hamburger SV drei Wechsel vor. Zwei davon unfreiwillig.

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Gastgeber kontrollieren das Spiel von Anfang an

Statt Thiede (Bank), Gondorf (5. Gelbe Karte) und Choi (im Pokal früh mit Muskelfaserriss verletzt raus) spielten van Rhijn, Lorenz und Cueto bei den Badenern von Beginn an. Die Gastgeber setzten die Karlsruher von Beginn an unter Druck und hatten die Spielkontrolle. Bereits nach einer knappen viertel Stunde gelang den Kiezkickern die Führung durch Kyereh.

KSC vs. St. Pauli, 05. März
KSC vs. St. Pauli, 05. März | Bild: Mia

Es war der Beginn einer furiosen Phase der Hamburger, die den KSC gnadenlos überrollte. Wieder schlug Kyereh zu indem er einen Schuss wuchtig unter der Latte platzierte und Gersbeck keine Chance lies. Sehenswert heraus gespielt zuvor mit Hartel im Doppelpass. In der 25. Minute dann der dritte Streich von Kyereh, der jedoch erst durch den VAR-Check musste, bevor er Anerkennung fand.

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Der KSC schien kein Mittel gegen das Tempo der Gastgeber zu finden. Ein vierter Treffer wurde zum Glück für den KSC wegen Abseitsstellung von St. Paulis Hartel kurz vor der Pause aberkannt.

1:3 durch Hofmann

Erst nach der Pause fand Karlsruhe allmählich besser in die Partie. Auch neues Personal bei den Badenern trug dazu bei. Die Gastgeber schraubten das Tempo ein wenig zurück, was dem KSC auch vereinzelt Offensivaktionen ermöglichte. Nach etwas mehr als einer Stunde besorgte Philipp Hofmann dann immerhin den Ehrentreffer und verkürzte auf 1:3.

KSC vs. St. Pauli, 05. März
KSC vs. St. Pauli, 05. März | Bild: Mia

In der Folge konnte der Gast aus Karlsruhe aber nicht mehr wirklich an der paulianischen Überlegenheit rütteln. Die Gäste zwar bemüht, doch der FCSP lies insgesamt wenig zu, was die Karlsruhe hätte nochmal in die Partie zurück bringen können. So stand am Ende ein verdienter Heimsieg am Millerntor für den FC St. Pauli.