Beim ersten Heimspiel der Saison gegen den SV Darmstadt ändert Christian Eichner seine siegreiche Startelf vom  Saisonauftakt in Rostock auf einer Position. Für Malik Batmaz rückt Dominik Kother in die erste Elf.  Bedeutet auch: Marius Gersbeck steht nach seiner Trainingsverletzung zwischen den Pfosten. Bei den Gästen aus Darmstadt spielen die beiden Ex-KSCler Benjamin Goller und Matthias Bader von Beginn an. Marvin Mehlem gehört nicht zum Kader der "Lilien."

KSC hat gleich die Kontrolle

Der KSC wirkt von Beginn an hellwach und versuchte das Spiel zu kontrollieren. Darmstadt beschränkt sich in der Anfangsviertelstunde aufs Verteidigen und überlässt dem KSC zum Großteil Ball und Feld. Wie schon in Rostock zeigt sich der KSC vor dem Tor dann eiskalt. 

Lucas Cueto (KSC 17) darf sich weiter auf Fans freuen. Für Großveranstaltung gilt: 50 Prozent Auslastung oder maximal 25.000 Menschen.
Lucas Cueto (KSC 17) darf sich weiter auf Fans freuen. Für Großveranstaltung gilt: 50 Prozent Auslastung oder maximal 25.000 Menschen. Beim KSC dürfen also weiterhin 10.000 Zuschauer kommen. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Heise herrscht durcheinander im Lilien-Strafraum, Philipp Hofmann steht da, wo ein Torjäger stehen muss und erzielt mit links die Führung. Der BBBank Wildpark explodiert förmlich. 

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Nach der Führung bietet sich den 9.750 Zuschauern das gleiche Bild: Der KSC kontrolliert ohne große Mühe die Partie, Darmstadt zeigt sich ideenlos und kann keine Gefahr auf das Tor von Marius Gersbeck erzeugen. Der KSC-Schlussmann ist die erste Halbzeit praktische beschäftigungslos. Die wenigen Angriffe der Gäste verteidigen seine Vorderleute ohne Probleme. 

Bis zur nächsten Torraumaktion dauert es dann bis zur 24. Spielminute. Diesmal verpasst Hofmann eine Heise-Flanke haarscharf. Diese Chance ist für den KSC eine Art Initialzündung um den Gästen zu zeigen wer der Chef im Ring ist. In der Folge erhöht die Eichner-Elf deutlich das Tempo und drückt auf das zweite Tor. Nur zwei Zeigerumdrehungen später wird der KSC-Torjäger erneut - diesmal von Kapitän Gondorf - bedient. Der Ball landet zur Enttäuschung aller KSC-Fans aber nur an der Latte. 

Entscheidung schon in Halbzeit eins möglich

In der 31. Minute wird ein Schuss von Lucas Cueto geblockt, die anschließende Wanitzek-Ecke köpft Dominik Kother freistehend aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Spätestens jetzt dürfte sich Gäste-Trainer Torsten Lieberknecht nicht über einen Zwei-Tore-Rückstand beschweren. Seiner Mannschaft ist das Corona-Handicap klar anzumerken.

Die Neue Gegengerade mit Zuschauern.
Die Neue Gegengerade mit Zuschauern. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Drei Minute später ist wieder Kother beteiligt: Nach einer guten Balleroberung spielt er es mit Cueto aber zu umständlich aus, die im Ansatz gute Chance versandet. Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt setzt Sebastian Jung. Sein Schuss aus der zweiten Reihe wird aber im Strafraum geblockt. So geht es mit einer mehr als verdienten 1:0 Führung für den KSC in die Kabinen. 

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Zu Halbzeit zwei erscheint der KSC unverändert, die Gäste aus Darmstadt tauschen einmal. Für Fabian Schnellhardt ist nun Nemanja Celic in der Partie und der SVD kommt mit deutlich mehr Elan aus der Kabine. Nach einem Hofmann-Abschluss den Behrens ohne Probleme pariert, muss Gersbeck auf der anderen Seite das erste Mal eingreifen. 

Darmstadt startet gut aus der Kabine

Gegen Gäste-Stürmer Tietz pariert der KSC-Schlussmann klasse per Fuß. Drei Minuten später war es dann ein gefährlicher Pass ins Zentrum von Gersbeck der für Aufregung im Wildpark sorgt, doch Kobald kann klären, bevor es zu gefährlich wird. 

In dieser Phase verliert der KSC seine Souveränität aus Halbzeit eins und die Gäste schaffen es deutlich besser für Gefahr zu sorgen. Die Ernüchterung dann in der 56. Minute: Tietz trifft nach Vorarbeit von Bader ins KSC-Herz, doch nach Videoüberprüfung wird der Treffer nach Abseitsposition zurecht zurückgenommen. Erst danach kam der KSC Schritt für Schritt wieder besser in die Partie. 

Ungewissheit über den 1:1 Tortreffer bei den Darmstädtern
Ungewissheit über den 1:1 Tortreffer bei den Darmstädtern | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Ein Doppelwechsel von Christian Eichner hilft dabei den Gastgebern. Für Kother und Cueto kommen Schleusener und Kaufmann. Letzterer sollte sich als Glücksgriff erweisen. Zwölf Minuten nach seiner Einwechslung war Kaufmann der Wegbereiter zum 2:0. Im Zusammenspiel mit Choi stand der Koreaner im Strafraum sträflich frei und verwandelt technisch hochwertig zum zweiten Treffer des Tages (76.). 

Die endgültige Entscheidung besorgt dann Hofmann, als er nach einer flachen Hereingabe von Heise das 3:0 aus kurzer Distanz erzielt (79.). Die letzten zehn Minute brachten keine nennenswerten Highlights mehr.

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Damit steht der KSC nach zwei Spielen nun bei sechs Punkten und kann eine Tordifferenz von 6:1 vorzeigen. Als Nächstes geht es im DFB-Pokal gegen die Sportfreunde Lotte, danach sind die Blau-Weißen in Sandhausen zu Gast.  

Alle Bilder vom Heimsieg gegen Darmstadt:

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