Am Sonntag startet der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC (9./38 Punkte) den nächsten Versuch, die magische 40-Punkte-Hürde endlich zu überspringen. Dafür brauchen die Badener einen Sieg gegen den SC Paderborn (8./40 Punkte), der sich derzeit jedoch in guter Form präsentiert.

KSC vs. SC Paderborn 31.10.2021
Bild: Mia

Die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok, der von 2014 bis 2018 verschiedene KSC-Mannschaften trainierte, gewann am vergangenen Wochenende mit 2:1 beim Hamburger SV.

Das Ziel: das Hinspiel wieder wettmachen 

Hinzu kommt: Der KSC muss am Sonntag auf einige seiner Spieler verzichten: Kyoung-Rok Choi kann den Karlsruhern bei dieser schwierigen Auswärtsfahrt noch nicht helfen. Er fällt weiterhin mit einem Muskelfaserriss in der Wade aus, auch Lucas Cueto ist nach seiner Sprunggelenksverletzung noch kein Thema für den Sonntag. Jannis Rabold hat nach seiner Corona-Infektion das Training wieder aufgenommen, Choi soll nächste Woche einsteigen. 

KSC vs. SC Paderborn 31.10.2021
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Auf der Pressekonferenz am Freitag äußert sich KSC-Trainer Christian Eichner zum anstehenden Spiel: "Das ist ein Nachbarschaftsduell in der Tabelle, das zeigt, dass in dieser Saison viel passiert ist. Oben ist es eng, unten sind sehr viele Teams bis runter zu Dynamo Dresden mit dem Abstand, bei dem Vieles möglich ist."

Im Hinspiel verlor der KSC mit 2:4 vor heimischem Publikum, das treibt auch Eichner noch um: "Das Ziel für Sonntag ist, ein viel besseres Ergebnis zu erzielen, als es im Hinspiel der Fall war."

Kann Jerôme Gondorf spielen?

Ein Wackelkandidat ist dabei derzeit noch Kapitän Jerôme Gondorf: Er fehlte die ganze Woche mit einer Erkältung und hat erst an diesem Freitag zum ersten Mal trainiert. "Da setze ich sehr auf die Erfahrung des Spielers, dass er mir am Sonntag ein klares Zeichen gibt", so Eichner.

"Wir werden aber alles daran setzen, dass er nicht nur nach Paderborn fährt, sondern um 13.30 Uhr seinem Kapitänskollegen auf der Gegenseite bei der Platzwahl die Hand schüttelt."

KSC vs. SC Paderborn 31.10.2021
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Vor dem Aufeinandertreffen mit Lukas Kwasniok, den Eichner gut kennt, sagt Eichner über den Trainer des SC Paderborn: "Spiele gegen Lukas sind im Voraus immer schwer einzuschätzen. Er hat eine gewisse Variabilität bei seinen Aufstellungen und auch Formationen. Das macht es uns schwer, sich hundertprozentig darauf einzustellen." 

Paderborn ohne seinen Topstürmer

Einen Vorteil könnte es für den KSC diesmal allerdings geben: "Der Unterschied zur Vorrunde ist, dass sie ihren Topstürmer nicht mehr bei sich haben", so Eichner. Sven Michel erzielte in Karlsruhe einen lupenreinen Hattrick, schloss sich im Winter aber dem Bundesligisten Union Berlin an.

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Die Aussicht endlich die 40 Punkte-Linie überqueren zu können, "treibt uns jede Woche an", sagt Eichner. "Ich bin als Trainer aber nicht dazu da, den Jungs zu erklären, was passieren könnte, wenn wir das Spiel gewinnen. Dieses Ziel sollte man immer haben und das wird auch am Sonntag wieder der Fall sein."

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