Es war die 62. Spielminute, als Sverko jenen Moment erlebte, auf den er viele Monate gewartet hat: Die Nummer 15 des KSC wurde für Anton Fink eingewechselt. Rückenprobleme hatten ihn lange Zeit in dieser Saison außer Gefecht gesetzt. Entsprechend erklärte Sverko nun: "Es war schön, ich hatte ein bisschen Gänsehaut." 

v.r. Marin Sverko (KSC 15) am Ball gegen Manuel Stiefler (KSC 8)
v.r. Marin Sverko (KSC 15) am Ball gegen Manuel Stiefler (KSC 8) | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Dabei musste Sverko sogar auf einer ungewohnten Position ran, denn der Verteidiger agierte im linken Mittelfeld. Kein Problem für ihn: "Ich spiele da, wo der Trainer mich hinstellt. Ich glaube das habe ich auch ganz gut hinbekommen. Wir haben das Ding gewonnen, das ist für mich das Wichtigste."

KSC muss eine halbe Stunde in Unterzahl agieren: "Wir haben noch einmal alles reingeworfen"

Gerade nach der gelb-roten Karte für Marc Lorenz eine halbe Stunde vor dem Ende machte es dem KSC schwer, den Sieg über die Zeit zu bringen. "Man hat gemerkt, dass manchen Spielern die Körner fehlen im Saisonendspurt. Wir haben aber trotzdem noch einmal alles reingeworfen und die drei Punkte über die Zeit gebracht."

Marin Sverko (KSC 15) am Ball
Marin Sverko (KSC 15) am Ball | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Wie wichtig dieser Sieg war, zeigt der Blick auf die Tabelle: Der KSC hat nun vier Punkte Vorsprung auf Rang drei und den SV Wehen Wiesbaden. Klar ist zudem, dass die Badener die Saison auf alle Fälle unter den Top drei beenden werden. Halle als Vierter ist bereits acht Zähler zurück. 

Marin Sverko (KSC 15) spielt den Ball.
Marin Sverko (KSC 15) spielt den Ball. | Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Sverko jedenfalls wird sich sicher mit dem Aufstieg verabschieden wollen. Der Pforzheimer ist nur vom FSV Mainz 05 ausgeliehen, hat dort Vertrag bis 2021. Umso schöner für ihn, dass er noch einmal ein Spiel im stimmungsvollen Wildparkstadion erleben durfte.