Zwar verlor der KSC ihr Ligaspiel auch - beim Aufsteiger Braunschweig mit 1:2 - doch die Fächerstädter trafen bei zehn Schussversuchen immerhin zweimal das Gastgebergehäuse. Man habe die Niederlage beim Aufsteiger abgehakt und "will versuchen es gegen Nürnberg besser zu machen“, so Trainer Christian Eichner.

Nürnberger aktuell auf Platz 13

In Bielefeld hatte die Nürnberger Elf von Trainer Robert Klauss 62 Prozent Ballbesitz, aber nur 39 Prozent der Zweikämpfe gewonnen. Die Gesamtbilanz, wenn mit dem KSC und dem FCN zwei Traditionsvereine in Pflichtspielen aufeinandertreffen: In den 74 Begegnungen gelangen dem KSC 22 Siege und 19 Unentschieden. Das häufigste Ergebnis, wenn der KSC den Club empfängt ist ein – 0:1. Drei Heimspiele der Badener endeten so gegen die “Cluberer“.

Marvin Wanitzek (KSC 10) versuchter Torschuss.
Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg, 21.02.2021 (Archivbild): Marvin Wanitzek (KSC 10) beim versuchten Torschuss. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Die Heimbilanz der Badener in den letzten zwölf Partien: sechs Siege, ein Remis. Torverhältnis: 20 zu 16 für die Fächerstädter. Aktuell belegen die Badener Rang zehn, mit 15 zu 14 Toren und elf Punkten. Heißt im Schnitt 1,7 Gegentore. Bester Torschütze der Franken, mit drei Treffern, Kwadwo Duah. Der FCN hat auswärts sechs Punkte eingefahren.

Die Nürnberger befinden sich auf der für sie enttäuschenden Tabellenposition 13, haben nur neun Treffer erzielt, aber 15 kassiert. Von den neun erzielten FCN Treffern gelang dem Club keiner nach einem Standard. Aber: Zwei Kopfballtore, der KSC traf so dreimal. Die Bilanz in Sachen Verwarnungen, nahezu ausgeglichen. 18 gelbe Karten sahen die "Cluberer“, 17 Verwarnungen die Karlsruher.

Der Karlsruher Stephan Ambrosius (r) und der Rostocker Morris Schröter kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Stephan Ambrosius (r) und der Rostocker Morris Schröter kämpfen um den Ball. | Bild: Uli Deck/dpa/Archivbild

Apropos Verwarnungen: Für KSC Abwehrspieler Stephan Ambrosius heißt es: Vorsicht. Der Innenverteidiger hat vier Verwarnungen kassiert, sieht er erneut die gelbe Karte - wird er gesperrt. Der KSC erzielte fast ein Drittel seiner Treffer zwischen der 61. und 75. Minute. Die Badener blieben in dieser Saison nur in einem Heimspiel ohne eigenen Torerfolg. Der KSC sollte gegen den Club in Führung gehen, denn 80 Prozent der Dreier wurden dann geholt. Die Eichner Elf erzielt im Schnitt 1,2 Tore pro Partie.