Schon einmal standen sich die Teams der TSG Neustrelitz und des Karlsruher SC im DFB-Pokal gegenüber. Am 5. August 2007 mussten die Badener in der ersten Runde des DFB-Pokals in die Kleinstadt Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern reisen.

KSC siegt in der Verlängerung

Damals konnten die Karlsruher in der Stadt mit rund 20.000 Einwohner im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, gewinnen, sich für die nächste Pokalrunde qualifizieren. Die Badener siegten mit 2:0.

Sebastian Freis war der Torschütze zum 1:0 gegen die TSG Neustrelitz.
Sebastian Freis war der Torschütze zum 1:0 gegen die TSG Neustrelitz. | Bild: Carolin Reisenauer

Aber: Es war harte Arbeit. Die Treffer für die Blau-Weißen fielen erst in der Verlängerung. Der aktuelle Chefscout Sebastian Freis und Stefan Buck waren die KSC-Torschützen. Beide wurden vom damaligen Erfolgscoach Ede Becker eingewechselt.

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Die Startelf des KSC:

Miller - Eggimann - Eichner - Franz - Görlitz - Aduobe - Carnell - Hajnal - Mutzel - Iaschwili - Kapllani

Neben Freis waren Keeper Markus Miller, heute Torwarttrainer beim KSC und Cheftrainer Christian Eichner damals mit von der Partie. Eichner, der nach dem Spiel in Neustrelitz von der örtlichen Presse für seine tolle Leistung gelobt wurde erinnert sich.

"Wenige hatten Normalform"

"Wenige von uns hatten Normalform. Und ich erinnere mich, dass ich sehr froh war, dass wir - trotz Verlängerung - noch den Flieger in Richtung Heimat bekommen haben." Auch an den Torschützen zum 1:0 erinnert sich der KSC Coach: "Basti hat uns erlöst. Wer das zweite Tor gemacht hat? Da muss ich passen."

KSC-Trainer Christian Eichner.
KSC-Trainer Christian Eichner. | Bild: mia

Als er hörte, dass Stefan Buck der andere Torschütze war, sagte Eichner: "Oh, Bucki - überraschend." Dass die beiden Torschützen Einwechselspieler waren, kommentiert Eichner augenzwinkernd: "Da hatte Ede, wie so oft, ein gutes Händchen."

Wer darf ran?

In Sachen Startelfaufstellung hat Eichner - obwohl der KSC seit Jahren mit den größten Kader aller Zweitligisten hat - nicht allzu große Auswahl. Viele sind verletzt. Gegen Magdeburg erwischte es Florian Ballas. Der bald 30-Jährige, der vom Absteiger Aue kam, zog sich in den Adduktoren einen Muskelfaserriss zu.

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Nach langer Verletzungspause tritt so etwas immer wieder einmal auf. Dennoch denkt Eichner über Wechsel nach. "Gegen Magdeburg haben sich einige ins Blickfeld gespielt. Wir werden durchaus Veränderungen vornehmen." Aber wer spielt, sei nicht so wichtig: "Wichtig ist, wie wir spielen. Und: Dass wir gewinnen!"