Das 1:1 im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am vergangenen Sonntag war dem Spielverlauf nach eigentlich zu wenig für den Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Zumindest konnten es die Badener durch den Ausgleichstreffer von Philipp Hofmann vermeiden, dass die Regensburger an ihnen vorbeiziehen.

KSC fehlen zwei Sieg für die 40 Punkte

Vor dem 27. Spieltag steht der KSC mit 34 Punkten aus 26 Spielen auf einem soliden neunten Platz. Der Abstand von sieben Punkten zu Relegationsplatz 16 lädt jedoch noch nicht dazu ein, die Füße hochzulegen.

Die Mannschaft trainiert vor der Baustelle des BBBankstadions.
Die Mannschaft trainiert vor der Baustelle des BBBankstadions. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Von diesem 16. Platz, auf dem aktuell Dynamo Dresden steht, träumt der nächste Gegner der Karlsruher aktuell. Der FC Erzgebirge Aue rangiert mit 19 Punkten, nach dem Corona-Ausbruch beim HSV aber mit einem Spiel weniger, auf dem vorletzten Platz. Hat elf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

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Die Tabellensituation des Gegners soll für seine Spieler keine allzu große Rolle spielen, sagt KSC-Trainer Christian Eichner auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Ich denke nicht, dass der Gegner von Beginn an 'all in' geht. Die Spiele gegen Aue waren meist ähnlich strukturiert. Sie haben uns den Ball überlassen und es dann sehr schlau gemacht. Das ist dann nicht einfach."

KSC siegte im Hinspiel

Dass das Spiel gegen die Veilchen nicht einfach wird, zeigte auch das umkämpfte 2:1 in der Hinrunde. KSC-Keeper Marius Gersbeck hatte damals nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen. In eine ähnliche Richtung könnte das Spiel am Freitagabend (18.30 Uhr) gehen. 160 Fans werden die Karlsruher ins Erzgebirge begleiten.

Die Mannschaft beim Training.
Die Mannschaft beim Training. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Mit viel Ballbesitz im letzten Drittel konnte der KSC auch gegen Regensburg nicht viel anfangen. "Das ist das Königsdrittel. Da musst du die Mehrzahl der Entscheidungen in die richtige Richtung schieben und auch mal ein Eins-gegen-Eins gewinnen, und dir Platz schaffen, um eine gefährliche Flanke zu bringen", fordert Eichner.

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Seinen offensiven Außenbahnspielern gab er noch folgenden Hinweis mit: "Die Saison geht auf die Zielgerade. Wenn sich die Jungs auf diesen Positionen etwas für die Crunchtime aufgehoben haben: herzlich willkommen."

Choi und Thiede fallen weiter aus - nichts neues bei Gersbecks Hand

Personell muss Eichner weiter auf Marco Thiede (Bänderanriss im Sprunggelenk) und Kyoung-Rok Choi (Muskelfaserriss im Unterschenkel) verzichten. Jannis Rabold ist nach seiner Innenbandverletzung wieder zurück im Trainingsalltag. 

Torwart Marius Gersbeck (KSC 35, l.) mit Torwart Markus Kuster (KSC 1).
Torwart Marius Gersbeck (KSC 35, l.) mit Torwart Markus Kuster (KSC 1). | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Torhüter Marius Gersbeck wurde am Mittwoch erneut an seiner lädierten Hand untersucht, dabei sei jedoch nichts Neues herausgekommen. "Wir werden abwarten, bis wir unser Saisonziel erreicht haben und die Situation dann neu bewerten", so Eichner.

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"Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass es ihn in irgendeiner Form behindert hat. Wir haben da eine gute Mitte gefunden im Laufe der Trainingswoche."