Nach dem hart erkämpften Sieg gegen Leverkusen am Mittwoch werden die Blau-Weißen am 31. Oktober dem SC Paderborn gegenüberstehen. Das sei keine einfache Aufgabe, wie Christian Eichner im Rahmen einer Pressekonferenz erklärt. "Paderborn hat einiges an Power zu bieten, ganz besonders im Umschaltspiel. Einige ihrer Spieler, beispielsweise Sven Michel, sind äußerst leistungsstark."

Paderborns Torschütze Sven Michel jubelt nach seinem Treffer zur 1:0-Führung.
Sven Michelm Mittelstürmer des SC Paderborn. | Bild: Marius Becker/dpa

Gerade deshalb wolle Eichner im kommenden Spiel ausdauernd und taktisch agieren. "Wir werden schlaue Spieler in den vorderen Bereich stellen, die es dem Gegner schwer machen. Außerdem werden wir Spieler auf laufintensive Positionen stellen, von denen ich weiß, dass sie auch mal drei Spiele pro Woche wegstecken können." Wer genau diese Spieler sein sollen, stünde laut Eichner allerdings noch nicht fest (Stand 29. Oktober).

"Ein Gegner auf Augenhöhe"

"Eine finale Entscheidung zur Aufstellung gibt es noch nicht. Genau genommen habe ich die Jungs heute noch gar nicht zu Gesicht bekommen." Die Aufstellung hinge nämlich auch mit der körperlichen Verfassung der Spieler zusammen, deren Optimierung noch nicht abgeschlossen sei. "Seit Köln und Leverkusen arbeiten unsere Physiotherapeuten auf Hochtouren und auch der freie Tag gestern hat bei den Jungs wundern bewirkt. Die letzten 24 Stunden standen im Zeichen der Regeneration."

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Das sei auch deshalb wichtig, da der Kader am Sonntag ihre beste Leistung zeigen solle. "Der SC Paderborn ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wie wir gegen die Westfalen abschneiden wird am Sonntag tagesformabhängig sein". so Eichner. "Es kommt darauf an ob wir am Sonntag die Mitte finden", erklärt der Cheftrainer.

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"Wir müssen eine gewisse Stärke aufs Feld bringen und auch manchmal dem Gegner den Ball überlassen, um dessen Stärke auszudünnen. Dazu müssen wir die gleiche Verteidigung zeigen, wie wir sie am Mittwochabend gegen Leverkusen gezeigt haben", sagt Eichner. Um das zu erreichen, sei jedoch nicht nur die körperliche Verfassung der Spieler entscheidend. Auch mental sollen sie sich in Bestform zeigen.

"Wir werden die Hilfe der Fans mehr denn je brauchen"

Dazu sei in einem Heimspiel natürlich auch die tatkräftige moralische Unterstützung der Fans ausschlaggebend. "Wir werden die Fans im Stadion am Sonntag mehr denn je brauchen", so Eichner. Für Zuschauer werden dabei laut Aussagen des KSC die 2G Regeln gelten. Das solle sie aber nicht davon abhalten, zahlreich zu erscheinen - immerhin seien die Spieler mit dem nach dem Leverkusen-Sieg auch einem gewissen Leistungsdruck ausgesetzt.

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Ein Druck, den der Cheftrainer selbst allerdings kaum an sich heranlässt. "Erwartungen tangieren mich nicht direkt in meiner Arbeit", erklärt Eichner. Er selbst behalte für das Spiel am Sonntag also einen kühlen Kopf, setze auf seine Taktiken und hoffe auf die Sympathie der Fans.