Die Erleichterung ist KSC-Trainer Christian Eichner auch am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hannover 96 am Freitagabend um 18.30 Uhr anzumerken.

"Soll sich unangenehm anfühlen"

"Nachdem wir jetzt auch rechnerisch das Ziel erreicht haben, erhoffen wir uns daraus eine gewisse Freiheit, dass die Jungs mit Freude an die Sache herangehen." Dennoch fordert der KSC-Übungsleiter: "Wir wollen auch die Attribute der letzten Monate sehen. Es soll sich unangenehm gegen uns anfühlen und ich erhoffe, dass wir eine richtig gute Leistung auf den Platz bekommen und dafür die Belohnung bekommen."

Christian Eichner und Phillip Hoffmann beim Training.
Christian Eichner und Phillip Hoffmann beim Training. | Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Die 700 Karlsruher Fans, die die Mannschaft nach Niedersachsen begleiten werden, dürften den ein oder anderen Jugendspieler zu Gesicht bekommen. Die Ausfallliste der Karlsruher ist nämlich lang: Lucas Cueto, Marco Thiede (beide Sprunggelenk) und Marius Gersbeck (Hand-OP) fallen weiter aus.

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Philipp Hofmann sitzt eine Gelbsperre ab. Daniel O'Shaughnessy steht nach seiner Kopfverletzung aus dem Ingolstadt ebenfalls nicht zur Verfügung, hinzu kommen die Langzeitverletzten Sebastian Jung, Leon Jensen und Paul Löhr. "Wir werden den ein oder anderen Spieler aus der Akademie mit auf die Bank nehmen, was erfreulich ist", sagt Eichner.

Wer hütet das KSC-Tor?

Interessant dürfte zu sehen sein, wer im KSC-Tor steht. "Wir haben uns im Trainerteam alle Optionen offengelassen und bewerten bei Markus Kuster jetzt die ersten zwei Spiele", erklärt Eichner. Er habe "ein, zwei interessante Jungs dahinter" und es sei durchaus möglich, dass im Saisonendspurt noch ein anderer Keeper als Kuster zu sehen sei. "Da überlasse ich die fachliche Beurteilung Markus Miller", meint Eichner.

Mit Blick auf den Gegner von Freitag sagt Eichner: "Das ist eine der Mannschaften, ähnlich wie Düsseldorf, die eigentlich in eine andere Tabellenregion gehören. Wenn man sieht, was da die letzten zwei Wochen an Namen und Möglichkeiten kursiert, dann sieht man, dass sie im nächsten Jahr wieder richtig angreifen wollen."

Torwart Markus Kuster (KSC 1) fängt den Ball.
Torwart Markus Kuster (KSC 1) fängt den Ball. | Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Zunächst müssen die Hannoveraner aber den Klassenerhalt fix machen. "Ich erwarte einen Gegner, der weiß, um was es geht, der voll auf Sieg spielen wird und der große Individualisten auf dem Platz hat", sagt Eichner.

Hannovers Franke ab Sommer im KSC-Dress?

Einer dieser Individualisten ist Innenverteidiger Marcel Franke, der aktuell mit dem KSC in Verbindung gebracht wird. "Dass wir einen Innenverteidiger suchen, der das Profil von Robin Bormuth abdeckt, ist bekannt – ein physisch starker Spieler, der in der Luft präsent ist", so Eichner.

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"Von mir weiß man, dass ich keine Namen kommentiere." Franke sei aber grundsätzlich ein "individuell richtig guter Spieler, der bei Hannover nicht umsonst lange Zeit in der ersten Elf stand."