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Karlsruhe Analyse zum Spiel: Karlsruher SC setzt Aufwärtstrend dank Urgestein Gordon fort

Der Karlsruher SC und Christian Eichner konnten gegen Bundesliga-Absteiger SC Paderborn ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Mit dem dritten Sieg in Folge konnte sich ein Vereins-Urgestein zum "Mann des Tages" krönen.

Die Badener ließen die Ostwestfalen mit ihrer Zweikampfstärke vor allem in der ersten Halbzeit kaum zur Entfaltung kommen. Die Führung hätte zur Pause bereits höher ausfallen können. Durchgang zwei war vor allem vom Anrennen des SCP geprägt, der aber ohne große Durchschlagskraft blieb.

Gordon veredelt Hofmanns Querschläger

Nach nicht einmal zehn Spielminuten durften die Blau-Weißen bereits jubeln, als Daniel Gordon den Ball zur Führung über die Linie drückte. Damit veredelte der 35-jährige Innenverteidiger eine nicht ganz freiwillige Vorlage von Torjäger Hofmann aus fünf Metern zum 1:0. Wie so oft beim KSC war dem Treffer ein Standard vorausgegangen.

Marvin Wanitzek (KSC 10) spielt den Ball
Marvin Wanitzek (KSC 10) spielt den Ball | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Dass der KSC besonders bei ruhenden Bällen oft in der Lage ist, Gefahr auszustrahlen zeigte ein Freistoß von Wanitzek kurz vor der Pause. Aus halbrechter Position bediente der Spielmacher erneut Gordon, der mit dem Kopf diesmal nur die Latte traf. Zuvor hatte auch Lorenz mit einem Freistoß die Chance auf den zweiten KSC-Treffer. Nur einmal hatte der KSC ein wenig Glück: Als die Pfeife von Schiri Bachers nach einem grenzwertigen Zweikampf zwischen Ingelsson und Karlsruhes Lorenz im Strafraum stumm blieb.

KSC verteidigt leidenschaftlich, SCP ohne Durchschlagskraft

Paderborn in der zweiten Halbzeit dann mit viel Ballbesitz aber kaum gefährlichen Torraumszenen. Nach einer halben Stunde kann schließlich Gersbeck die beste Paderborner Chance der zweiten Hälfte verhindern. Am Ende belohnt sich das Team von Christian Eichner dank konsequenter Defensivarbeit im zweiten Durchgang mit drei verdienten Punkten im heimischen Wildpark.

Die Karlsruher Mannschaft steht zu Spielbeginn zusammen.
Die Karlsruher Mannschaft steht zu Spielbeginn zusammen. | Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Vor allem in den Zweikämpfen waren die Badener klar im Vorteil: Ein Blick auf die Statistik zeigt auch, dass die Quote der direkt gewonnenen Duelle zugunsten der Gastgeber zwischenzeitlich bei 75 Prozent lag. Mit dem Sieg verabschiedete der KSC auch seinen Zeugwart Hüseyin Cayoglo, genannt "Hans" nach 46 Jahren im Diensten der Blau-Weißen. "Hans, dieser Sieg ist für dich. Das hast du dir verdient über diese Jahre! Ich bin froh, dass dir die Mannschaft keinen Geschenkkorb überreichen musste, sondern das ehrlichste Geschenk - die drei Punkte", kommentierte Eichner nach der Partie.

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Kommentare (13)
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  •   kaehler
    (102 Beiträge)

    30.11.2020 12:18 Uhr
    und was ist denn
    mit dem Kother los? Ein wenig wie Falschgeld herumgelaufen. Der muss wieder mehr Gas geben, sonst kommt er am Lore nicht vorbei. Und so stark ist der Lore nicht.
    Und der Goller hat mich mit seinem vorhandenen Talent auch noch nicht überzeugt. Viel Aufwand für wenig Ertrag.
    Weiter Gas geben. Gebraucht werden beide noch
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  •   Apu
    (144 Beiträge)

    30.11.2020 09:28 Uhr
    Stimme den meisten zu
    1HZ sehr stark mit chancen auf ein zweites Tor.
    2. Hz lief überhaupt nichts. Paderborn wurde gut vom 16er fern gehalten und sie hatten 1 oder 2 torabschlüsse, das war das einzig positive. Ich finde das eichner früh hätte einen zusätzlichen mann im zentralen MF bringen müssen um zu entlasten. Am Ende sinds die 3 punkte u das ist super fürs Selbstvertrauen.
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  •   Garrincha
    (679 Beiträge)

    30.11.2020 08:58 Uhr
    so schnell
    wird man vom langsamen Oldie zum "Urgestein", ein Lehrstück für vom "Jugendwahn " verfolgte Jung-Trainerle...
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  •   Krunemer
    (222 Beiträge)

    30.11.2020 11:49 Uhr
    Zwischenzeitlich
    dürfte jedem bekannt sein, dass Du den Trainer nicht leiden kannst. Dann lass es doch mal gut sein und labere nicht jede Woche den gleichen Mist. Armselig. Ich höre schon wieder deine Freudenschreie wenn der KSC verliert.
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  •   107
    (640 Beiträge)

    29.11.2020 20:13 Uhr
    Nach den ersten drei Spieltagen war doch schon von Abstieg die Rede.
    Wenige Begegnungen später sieht die Welt ganz anders aus.
    Ein jeder spürt doch, daß bei allen noch etwas Luft nach oben ist.
    Na da bin ich aber mal gespannt, wo das noch hinführt.

    Hat eben jemand an Aufstieg in die 1. Liga gedacht ?
    Ja.
    Dranbleiben, nicht locker lassen und immer den Ball laufen lassen.
    Der Ball hat mehr Luft als wir alle zusammen.
    Das Ganze mit Spielfreude, Spielwitz und Disziplin.

    Am Samstag in Osnabrück steht der Mannschaft freilich der nächste dicke Brocken im Weg.
    Auch die Osnabrücker kochen nur mit Wasser.
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    29.11.2020 17:57 Uhr
    Mit beiden Beinen fest am Boden bleiben
    wir haben wieder einmal zwei grundverschiedene Halbzeiten gesehen.

    HZ1 spielstark, geordnet, Chancen herausgespielt, diszipliniert in der Defensive, druckvoll nach vorn.
    HZ2 null geordneter Spielaufbau, keine Druck nach vorn, kein geordnetes Angriffsspiel, Defensiv ok.

    Wir sind gegen Paderborn letztlich glücklich als Sieger vom Platz gegangen. Wir müssen endlich einmal ein Spiel über 90 Minuten souverän gestalten und zu Ende spielen, ohne Leerlauf und Spielverwaltung. Gegen einen spielstarken Gegner bekommen wir in HZ2 die Quittung.

    Deshalb freuen wir uns über die 3 Punkte aber schreiben Herrn CE ins Merkbuch, dass die Spielzeit im Profifussball 90 Minuten beträgt.

    Gegebenen Chancen verwerten, 90 Minuten das Spiel gestalten. Dann wird das was.
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  •   Wildpark85
    (278 Beiträge)

    29.11.2020 19:26 Uhr
    Eichner hatte die passende Antwort bereits
    Al den Meckerern und Analysten, die auch jetzt noch rummäkeln sei gesagt, dass in der anderen Hälfte auch ein Gegner steht. Mehr gibt es nicht zu sagen!
    Hätten Choi oder Gorden in HZ1 das 2:0 oder 3:0 gemacht (und das waren 2 100%ige), dann wäre da nichts angebrannt.
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    30.11.2020 08:10 Uhr
    Bei aller Euphorie realistisch bleiben
    wir haben das Spiel in HZ2 leichtfertig aus der Hand gegeben. Wir haben in HZ1 gezeigt, dass wir das Spiel kontrollieren können, in HZ2 fand offensiv gar nichts mehr statt.

    Nun war PB spielerisch auch begrenzt und wir standen Defensiv gut. Gegen eine spieleriscj besser ausgestattete Mannschaft läuft dies aber nicht so glatt.

    In den kommenden Spielen bis zur Weihnachtspause müssen wir über 90 Minuten voll konzentriert sein. Jetzt kommen die echt „unangenehmen“ Teams. Jetzt wird sich die Spreu vom Weizen trennen und zeigen ob wir uns Richtung oberes Tabellendrittel oder Abstiegsregionen orientieren werden.

    Die Mannschaft kann oben mitspielen, aber eben nur wenn wir die Leistung über 90 Minuten auf den Platz bringen. Darum geht es um nichts anderes.
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  •   schwarzvoraugen
    (3717 Beiträge)

    30.11.2020 08:12 Uhr
    Eichner hatte gearde die passenden Antworten nicht
    weder Gollner noch Kother haben massgeblich auf das Spiel Einfluss genommen und für Entlastung gesorgt.

    Das muss doch auch Dir aufgefallen sein.
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  •   Kraichgauer80
    (161 Beiträge)

    30.11.2020 18:22 Uhr
    Nach dem Spiel
    gibt es viele Trainer, zum Zeitpunkt der Einwechselungen empfand ich diese als nachvollziehbar. Die Jungs brachten nur nicht das auf den Platz was man erwarten konnte. Das hat dann was mit Hellsehen zu tun,, wenn man die Leistung der beiden schon vorher wusste. Nach ihren Theorien dürfte es nie Verlierer geben, da man immer auf alles schon klar vorher weis was kommt und wer seine Leistungen abrufen kann. CE hat jedenfalls insofern einen Plan, dass wir gut in den Punkten stehen, auch wenn noch nicht alles so ist wie wir es uns wünschen. Mit den Erfolgen kommt das Selbstvertrauen und dann vielleicht auch mal ein komplettes gutes Spiel ohne diese Phasen. Nur sind wir nicht als Spitzenkandidat angetreten und Paderborn ist auch keine Thekenmannschaft.
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