Beide Teams hatten sich im Vorfeld der Partie viel vorgenommen, auch weil die letzten Spiele in der Liga oft nicht zufriedenstellend waren. So entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einer knappen Viertelstunde war dann der HSV die glücklichere Mannschaft, nachdem Kittel die Führung für die Nordlichter erzielen konnte.

Die Antwort des KSC ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Philipp Hofmann stellte nur vier Minuten nach der Gästeführung per Kopfballtreffer wieder das Remis her. So ging es hin und her. Nach dem Ausgleichstreffer gegen sich bekamen die Gäste wieder Überwasser und hatten mehr Torgelegenheiten. Jatta verpasste unter anderem gegen Gersbeck das leere Tor.

HSV ließ Doppelchance liegen

Kurz vor der Pause hatten dann aber wiederum die Männer von Christian Eichner die Führung auf dem Fuß. Wanitzek und Hofmann scheiterten mit ihren Versuchen an den HSV-Verteidigern. Den besseren Start nach der Pause erwischten die Hamburger. Das Team von Tim Walter und seinem Co-Trainer Julian Hübner, beide einst Jugendtrainer im Wildpark, war in dieser Phase die spürbar bessere Elf. Direkt ließen die Gäste eine Doppelchance liegen.

Der Karlsruher Marco Thiede (l) und der Hamburger Ludovit Reis kämpfen um den Ball.
Der Karlsruher Marco Thiede (l) und der Hamburger Ludovit Reis kämpfen um den Ball. | Bild: Uli Deck/dpa/Archivbild

Der KSC fand nach rund zehn Minuten auch wieder besser in die Partie und meldete sich durch Wanitzek zurück. Nachdem es bis dahin einige Torgelegenheiten zu sehen gab, wurde das Spielgeschehen etwas zerfahrener. Vor den Toren war nun weniger los, das Spiel verlagerte sich mehr ins Mittelfeld, wo es einige Nicklichkeiten gab.

In der Schlussviertelstunde waren es dann wieder die Gastgeber, die ihre Kohlen ins Feuer warfen und auf den Siegtreffer drängten. Schleusener, der nach seiner Einwechslung wieder für ordentlich Offensivschwung sorgte, hatte nach 76. Minuten eine Gelegenheit. Auch der agile Wanitzek (80.) mit seinem Pfostentreffer und Gondorf (83.) hatten noch die Gelegenheit für einen Siegtreffer im Wildpark. Letztlich blieb es aber bei einer leistungsgerechten Punkteteilung.