Die Eichner-Elf meldet sich mit drei Punkten kurz vor der Weihnachtspause zurück. Im ersten Durchgang stark in der Offensive, in Hälfte zwei sehr abgeklärt im Defensivbereich waren die Schlüssel zum so wichtigen Heimerfolg. Batmaz ersetzte den gesperrten Choi und nutze seine Chance in der Startelf mehr als bravurös. Defensiv ersetzte Van Rhijn bei seinem Saisondebüt den verletzten Thiede. Beide

Unterhaltsame Partie

Teams zeigten sich vom Anstoß weg super effektiv. Heidenheim ging mit der ersten Chance durch Kleindienst in Führung, die Badener konterten durch Batmaz nach einer Ecke nur wenig später. Die Gäste aus Heidenheim hatten dennoch mehr vom Spiel, verhielten sich im Torabschluss aber zu großzügig. Stürmer Kühlwetter ließ gleich zwei Großchancen liegen.

KSC - Heidenheim
Bild: Mia

Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis die Partie langsam aber allmählich kippte. Die Badener konnten vermehrt Nadelstiche setzen, die Gäste spielten nicht mehr mit letzter Konsequenz nach vorne. Beinahe hätte FCH-Keeper Müller mit einem Faustball an Hofmanns Kopf für die Karlsruher Führung gesorgt.

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Der KSC blieb auch in der Folge achtsam: Hofmann konnte im Aufbauspiel der Schwaben den Ball erobern, leitete den Konter ein bei dem Batmaz am Ende cool blieb, den Ball über Müller zur Karlsruher Führung ins Netz lupfte. Die nahm das Team von Christian Eichner dann auch mit in die Pause, da man sich nach dem Führungstreffer vorwiegend auf die Verteidigung fokusierte.

Batmaz muss raus 

Doppeltorschütze Batmaz musste nach der Pause verletzt in der Kabine bleiben. Für ihn kam Cueto. Der KSC blieb ansonsten weiterhin defensiv orientiert. Auch die Heidenheimer wirkten eher unscheinbar. Torchancen blieben eine Seltenheit, ein Heidenheimer begünstigten dann, dass der Karlsruher SC seine Führung ausbauen konnte.

KSC - Heidenheim
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Busch spielte den Ball nach einer Flanke von Schleusener im Strafraum mit der Hand, Wanitzek setzte den fälligen Strafstoß zum 3:1 in die Maschen. 57. Minuten waren da von der Uhr. Der FCH schien damit erledigt, Offensiv blieben die Gäste komplett abgemeldet. Auch weil der KSC die Führung weiterhin defensiv gut verwaltete.

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Erst eine Einzelaktion von Kleindienst, der nach einem Eckball den Ball aus der Drehung zum 3:2 im Netz versenkte, sorgte wieder für einen Wachmacher. Denn nun mobilisierten die Kicker von der Schwäbischen Alb die letzten Kräfte und witterten ihre Chance. Doch das blau-weiße Bollwerk hielt bis zum Schluss den Angriffsbemühungen stand. So dass die Elf von Christian Eichner drei Punkte am dritten Advent verbuchen kann.